Ulm am abgrund: bamberg macht kurzer prozess!
Ratiopharm Ulm steht vor dem vorzeitigen Aus in den Basketball-Bundesliga-Playoffs. Im zweiten Viertelfinalspiel gegen die Bamberg Baskets setzte es eine deutliche 87:90-Niederlage. Die Frankfurter haben nun die Chance, die Serie bereits am Samstag in Ulm zu entscheiden.

Intensives spiel, bittere erkenntnis für ulm
Die Partie war von Anfang an geprägt von schnellem Basketball und einem Kampf um jeden Ball. Bamberg erwischte einen furiosen Start, führte bereits mit fünf Punkten. Ulm kämpfte sich zurück ins Spiel, doch die Baskets hielten stets mit. Besonders Mark Smith von Ulm brillierte mit 29 Punkten, während Cobe Williams auf Seiten Bambergs den Takt angebte und 18 Zähler erzielte.
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, mit ständig wechselnden Führungen. Austin Crowley sorgte mit einem Buzzer Beater kurz vor der Pause für eine knappe 42:39-Führung für Ulm. Im dritten Viertel gelang es Bamberg, sich etwas abzusetzen und einen komfortablen Vorsprung herauszuarbeiten, der durch eine starke Leistung von Daniel Keppler untermauert wurde.
Doch Ulm gab nicht auf. Im letzten Spielabschnitt gelang es den Gästen, den Rückstand zu egalisieren und einen spannenden Showdown zu erzeugen. Christopher Ledlum brachte Ulm mit einem Korbleger auf Augenhöhe. Doch es war nur von kurzer Dauer: Bamberg erhöhte den Druck und legte einen entscheidenden 7:0-Lauf hin, der die Partie endgültig entschied.
Die Bilanz spricht nun klar für Bamberg, der die Chance hat, bereits am kommenden Samstag in Ulm die Serie zu entscheiden. Für Ulm gilt es, sich schnell zu fangen und eine Revanche vor eigenem Publikum zu suchen, um nicht ohne Chance aus den Playoffs ausscheiden zu müssen. Die Niederlage offenbart deutliche Schwächen im Ulmer Spiel und stellt die Frage nach der Kontinuität der Mannschaft in den Vordergrund.
