Neymar kehrt zurück: ancelottis wm-entscheidungen sorgen für aufsehen
Ein Raunen ging durch die Menge, als Carlo Ancelotti den Namen Neymar laut verkündete. Der brasilianische Superstar wird bei der anstehenden Weltmeisterschaft dabei sein – ein Feuerwerk der Emotionen entlud sich in der Halle. Doch die Freude um den Stürmerstar überschattet eine Reihe von überraschenden Ausfällen und technischen Entscheidungen des italienischen Trainers.

Einige stars bleiben zu hause: verletzungspech und taktische überlegungen
Die Rückkehr Neymars ist zwar das Highlight, doch die Liste der Ausfälle wirft lange Schatten. Eder Militão und Rodrygo, beide Leistungsträger von Real Madrid, sowie der junge Chelsea-Stürmer Estevao können verletzungsbedingt nicht an der WM teilnehmen. Ein herber Schlag für die 'Canarinha'. Aber es gibt noch mehr. Auch Thiago Silva, obwohl er in den letzten Spielen nicht mehr berücksichtigt wurde, hatte noch gute Chancen, sein letztes großes Turnier im brasilianischen Trikot zu bestreiten. Mit 41 Jahren sagt der Verteidiger, der nun für den FC Porto spielt, endgültig Abschied von der WM.
Besonders bitter für Chelsea-Fans: Neben Estevao wurden auch Joao Pedro und Andrey Santos aus der brasilianischen Auswahl gestrichen. Joao Pedro, um den es in den letzten Wochen immer wieder Gerüchte um einen Wechsel zum FC Barcelona gab, wird die WM ebenso verpassen wie der junge Mittelfeldspieler. Ancelotti betonte, dass diese Entscheidungen ihm besonders schwergefallen seien: „Ich bin traurig über die Spieler, die nicht dabei sein können, wie Joao Pedro.“
Antony, der Rechtsaußen von Manchester United, war ebenfalls eine überraschende Streichung. Trotz seiner guten Leistungen in der Vorsaison und seiner Nominierungen für einige Qualifikationsspiele hat er seit 2023 kein Einsatzminut mehr verbucht. Ancelottis Entscheidung zeigt, dass er bei der Auswahl der Spieler vor allem auf den emotionalen Impact setzt – Neymar steht hierbei im Mittelpunkt.
Nun gilt es für Ancelotti, das Beste aus Neymars Leistung herauszuholen. Die Ausfälle werden schmerzen, aber die brasilianische Mannschaft hat genügend Qualität, um eine ernstzunehmende Rolle im Turnier zu spielen. Das letzte Kapitel dieser Geschichte ist noch nicht geschrieben, und die Welt hält den Atem an.
