Ukraine: rebrow muss gehen – em-trauma kostet job!

Schock in der ukrainischen Fußballnationalmannschaft: Serhij Rebrow ist nach dem verpassten WM-Ticket Geschichte. Der Verband zieht die Reißleine, nur wenige Wochen nachdem die Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada im brisanten Playoff-Halbfinale gegen Schweden im Sande verlaufen sind.

Ein abschied ohne reue, eine zukunft voller fragen

Ein abschied ohne reue, eine zukunft voller fragen

Die Trennung von Rebrow, der die Mannschaft seit 2023 führte und sie zur EM 2024 in Deutschland gebracht hatte, sei im Einvernehmen erfolgt, wie der ukrainische Fußballverband am Mittwoch mitteilte. Ein eher unspektakulärer Abgang, der allerdings die Dringlichkeit der Situation verdeutlicht. Andrij Schewtschenko, Präsident des Verbandes, betonte die Notwendigkeit, „neue Entscheidungen zu treffen, die das Fundament für die zukünftige Nationalmannschaft bilden werden.“ Die Worte klingen nach einem Neuanfang, doch die Fans fragen sich: Wie soll dieser Neuanfang gelingen?

Die WM-Qualifikation war ein Desaster. Nach einer zunächst vielversprechenden EM-Teilnahme scheiterte das Team an der Schweden-Hürde. Die Kritik an Rebrows Taktik und Personalentscheidungen wuchs in den letzten Monaten stetig. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Verband handelte. Die Verbandsoffiziellen hielten sich bisher bedeckt bezüglich eines Nachfolgers. Namen kursieren bereits, doch eine offizielle Bestätigung steht aus.

Die Entlassung von Rebrow wirft ein Schlaglicht auf die immensen Erwartungen im ukrainischen Fußball. Die Spieler müssen nun mit einem neuen Trainerteam umgehen lernen, während Rebrow sich nach einer neuen Herausforderung umsehen wird. Die Frage, ob diese Maßnahme tatsächlich den erhofften Erfolg bringen wird, bleibt vorerst offen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der Verband mit seiner Entscheidung den richtigen Weg eingeschlagen hat. Wer wird das Team künftig führen und kann die gebrochenen Erwartungen erfüllen?

Die Entscheidung des Verbandes ist hart, aber notwendig, um die Zukunft der ukrainischen Nationalmannschaft zu sichern. Die Zeit der Selbstreflexion ist gekommen. Und der Fokus liegt klar auf der nächsten Europameisterschaft – und dem Ziel, dort eine deutlich bessere Figur zu machen als in der WM-Qualifikation.