Überraschung in brasilia: spanien sichert vize-weltmeistertitel im gehen!

Ein furioser Auftritt der spanischen Geherinnen in Brasilia! Aldara Meilán sicherte mit Bronze den entscheidenden Impuls für den Vize-Weltmeistertitel im Rahmen der Weltmeisterschaften im Gehen – ein Erfolg, der angesichts zahlreicher Ausfälle besonders glänzt.

Neues format, neue herausforderungen für die top-athleten

Neues format, neue herausforderungen für die top-athleten

Die Weltmeisterschaften im Gehen erlebten in Brasilia eine Premiere: Zum ersten Mal überhaupt fanden die Wettbewerbe auf südamerikanischem Boden statt, und das mit einem überarbeiteten Format. Nach dem Aus der 50-Kilometer-Distanz im Jahr 2022 und der Einführung der 35 Kilometer folgte nun die Einführung der Mittelstrecken-Distanz (als Ersatz für die traditionellen 20 Kilometer) und des Marathons – nachdem im Vorjahr bereits der gemischte Marathonstaffel eingeführt worden war. Die Umstrukturierung stellte die Athleten vor neue Herausforderungen, die Spanien jedoch meisterhaft zu bewältigen wusste.

Die spanische Auswahl reiste mit dem Bronzemedalje von Antalya 2024 im Rücken an. Ein erneuter Podestplatz schien jedoch fraglich, da etliche Schlüsselathletinnen aufgrund verschiedener Gründe fehlten. Namen wie Laura García Luengo, María Pérez, Cristina Montesinos, Raquel González und Paula Juárez gehörten nicht zum Aufgebot – eine bittere Realität für das Team.

Die Jugend stürmt nach Brasilia: Das in Brasilia angetretene Team, bestehend aus Antía Chamosa (siebte bei der WM in Tokio 2025), Lidia Sánchez-Puebla, Aldara Meilán, Griselda Serret und Sofía Santacreu, zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Jugendlichkeit aus: Drei Athletinnen gehörten noch zur U23-Klasse. Ein Zeichen der Erneuerung und des großen Potenzials, das in der spanischen Geher-Szene steckt.

Aldara Meilán, gerade einmal 19 Jahre jung, überquerte als erste Spanierin die Ziellinie und sicherte damit wichtige Punkte für das Team. Ihre Bronzemedaille wurde durch eine Zeit von 1:35:38 unterstrichen – eine Leistung von Weltrang. Nur Kimberly García León aus Peru (1:35:00) und Alejandra Ortega aus Mexiko (1:35:21) waren schneller. Ortega verbuchte dabei eine persönliche Bestzeit.

Die Barceloneserin Sofía Santacreu, Europameisterin der U20 in Tampere 2025, belegte einen knappen vierten Platz mit einer Zeit von 1:36:02. Hinter ihr folgten Lidia Sánchez Puebla (21.), Antía Chamosa (23.) und Griselda Serret (27.).

Diese Ergebnisse ermöglichten es den spanischen Geherinnen, das Podest zu besteigen und die Silbermedaille im Teamwettbewerb entgegenzunehmen. Nur das ukrainische Team, bestehend aus Hanna Shevchuk, Lyudmila Olyanovska und Mariia Sakharuk, war stärker. Das australische Team sicherte sich den Bronzeplatz. Die spanische Silbermedaille ist ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit und den Teamgeist, die in der spanischen Geher-Mannschaft herrschen, trotz aller Widrigkeiten.

Die Zahl, die überzeugt: Die durchschnittliche Alters der spanischen Geherinnen im brasilianischen Team lag unter 23 Jahren. Ein deutliches Zeichen für die Zukunft des spanischen Gehensports.