Tvb stuttgart schlägt thw kiel erstmals nach 22 versuchen

22 Anläufe. 22 Mal war der TVB Stuttgart gegen den THW Kiel angetreten und hatte verloren. Am Wochenende war das anders – und wie. Mit einem 32:27 fegten die Schwaben den deutschen Rekordmeister aus der eigenen Halle und schrieben damit ein kleines Stück Bundesliga-Geschichte. Nicht mit Glück. Sondern mit Charakter.

Kiel schläft in der zweiten hälfte ein – stuttgart schlägt gnadenlos zu

Der Beginn gehörte noch den Gästen. Ein 5:0-Lauf ließ den THW früh auf 8:3 davonziehen, Stuttgart wirkte überfordert, das Publikum nervös. Aber die Stuttgarter bissen sich zurück. Schritt für Schritt, Tor für Tor. Noch vor der Pause stand es 14:16 – unbefriedigend für Kiel, aber ein Signal für das, was nach dem Seitenwechsel folgen würde.

Die zweite Hälfte gehörte dem TVB. Vollständig. Nach dem Ausgleich entfachte Stuttgart einen 9:2-Lauf, der die Kieler wie eine Welle überrollte. 28:21 – das war der Moment, in dem das Spiel entschieden war. Die Brüderpaare Mengon und Häfner im Angriff, Torhüter Mateusz Kornecki mit entscheidenden Paraden: Stuttgart spielte in dieser Phase Handball, der sich anfühlte wie ein Befreiungsschlag nach zwei Jahrzehnten.

Pekeler und jicha suchen nach worten – und finden keine ausrede

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THW-Kreisläufer Hendrik Pekeler war nach der Partie ehrlich bis zur Schmerzgrenze. „Wir werfen in der zweiten Halbzeit elf Tore. Damit kannst du nicht gegen Stuttgart gewinnen