Tutberidse bei olympia: wada-chef banka äußert unbehagen
Olympia in italien: eteri tutberidse zurück im rampenlicht
Mailand/Cortina d'Ampezzo, 5. Februar 2026 – Vier Jahre nach dem aufsehenerregenden Dopingskandal um ihre ehemalige Schülerin Kamila Walijewa steht Eiskunstlauf-Trainerin Eteri Tutberidse erneut im Fokus der Olympischen Spiele. Ihre Anwesenheit in Italien sorgt für Diskussionen, insbesondere bei Witold Banka, dem Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Als Coach der russischen Läuferin Adelija Petrossijan ist Tutberidse wieder Teil des olympischen Geschehens.

Banka äußert bedenken, betont aber rechtliche lage
Witold Banka machte deutlich, dass die Anwesenheit von Eteri Tutberidse in Italien „nicht unsere Entscheidung“ sei. Er betonte, dass er sich mit ihrer Präsenz bei den Spielen „natürlich nicht wohl“ fühle. Dennoch betonte er, dass die Untersuchungen im Fall Walijewa keine Beweise für eine Beteiligung Tutberidses am Doping ergaben. Daher gebe es keine rechtliche Grundlage, sie von den Spielen auszuschließen.

Der dopingskandal um kamila walijewa – eine erinnerung
Der Fall Kamila Walijewa sorgte 2022 in Peking für Schlagzeilen. Ein positives Dopingtestergebnis, das bereits im Dezember 2021 bei den russischen Meisterschaften festgestellt wurde, wurde erst während der Olympischen Spiele öffentlich bekannt. Die damals 15-Jährige war auf das verbotene Herzmedikament Trimetazidin getestet worden. Dieser Vorfall überschattete den russischen Sieg im Mannschaftswettbewerb, zu dem Walijewa beigetragen hatte.
Tutberidse und ihre erfolgsbilanz
Eteri Tutberidse hat in der Vergangenheit bereits Olympiasiegerinnen im Einzellauf trainiert, und zwar in Sochi 2014 und Pyeongchang 2018. Im Gegensatz zu Tutberidse nimmt Kamila Walijewa an den Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo nicht teil. Die 19-Jährige feierte nach Ablauf ihrer viermonatigen Sperre kürzlich in Moskau ihr Comeback auf dem Eis.
Die rechtliche situation im detail
Die WADA betonte, dass die Untersuchung des Falls Walijewa zwar umfangreich war, aber keine direkten Beweise gegen Tutberidse gefunden wurden. Dies bedeutet, dass die WADA rechtlich nicht in der Lage ist, Maßnahmen gegen die Trainerin zu ergreifen. Die Situation bleibt jedoch angespannt, da die Kontroverse um das russische Eiskunstlaufteam weiterhin nachwirkt.
Ausblick und weitere entwicklungen
Die kommenden Tage werden zeigen, wie sich die Situation um Eteri Tutberidse und Adelija Petrossijan entwickelt. Die Athleten und Trainer stehen unter Beobachtung, und die Weltöffentlichkeit erwartet Transparenz und Fairness bei den Olympischen Spielen in Italien. Es bleibt abzuwarten, ob der Fall Walijewa weitere Konsequenzen nach sich ziehen wird.
