Trump-besuch platzt: nba-finale ohne public viewing am madison square garden!
New York bangt vor einem ungewöhnlichen Sicherheitsrisiko: US-Präsident Donald Trump beehrt das dritte NBA-Finale zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs bei. Das Ergebnis: Die geplante Public-Viewing-Party vor dem Madison Square Garden ist abgesagt worden. Ein herber Schlag für die Fans, aber eine notwendige Maßnahme, wie die Behörden betonen.
Ein überraschender besuch im finale
Die Entscheidung des NYPD fiel in enger Abstimmung mit dem Secret Service. Trumps Anwesenheit, die auf Einladung des Knicks-Eigentümers James Dolan zurückgeht, erfordert höchste Sicherheitsvorkehrungen. Die Partie selbst findet in der Nacht von Montag auf Dienstag (2:30 Uhr MESZ) über Amazon Prime statt, und die Spannung ist ohnehin schon enorm. Die Knicks, die seit 1973 auf einen Titel warten, führen die Best-of-seven-Serie aktuell mit 2:0.
Doch die Freude über den möglichen Triumph wird nun von Sicherheitsbedenken überschattet. Bereits beim zweiten Spiel am Freitag gab es über zwei Dutzend Festnahmen im Umfeld des Public Viewings. Die verstärkten Maßnahmen sind also kein Überraschungseffekt, sondern eine direkte Folge des Präsidentenbesuchs. Die Polizei geht davon aus, dass die Watchparty am Madison Square Garden bei Spiel 4 wieder stattfinden wird – vorausgesetzt, Trumps Reisepläne ändern sich nicht.

Die knicks auf titelkurs – trotz hindernissen
Die Knicks stehen zum ersten Mal seit 1999 wieder im Finale, als Trump bereits Plätze direkt am Spielfeldrand besaß. Die Mannschaft um Jalen Brunson hat die Chance, bereits am Mittwoch (Ortszeit) die Meisterschaft zu erringen. Ob die Sicherheitsauflagen die Stimmung im Team beeinflussen werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Der Druck ist hoch, und jeder Spieler wird alles geben müssen, um den Titel nach New York zu holen.
Die Absage des Public Viewings mag für viele Fans enttäuschend sein, doch die Sicherheit hat oberste Priorität. Und während die Welt gebannt auf das dritte Finale blickt, wird auch Trumps Besuch für Gesprächsstoff sorgen. Die Frage bleibt, ob die Knicks die Nerven behalten und den Titel holen können – unabhängig davon, wer die Halle besucht.
