Trump übergibt wm-pokal: überraschungsgast im finale?
Ein unerwarteter Auftritt steht bevor: US-Präsident Donald Trump soll nach dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford zusammen mit FIFA-Boss Gianni Infantino den WM-Pokal an das siegreiche Team überreichen. Die Ankündigung sorgte für Aufsehen, nachdem Trump während des Turniers in Nordamerika, Mexiko und Kanada eher im Hintergrund blieb.

Ein staatsmann greift ins fußballgeschehen ein
Infantino bestätigte den Plan in der Sendung „Fox and Friends“ und betonte, dass er und der Präsident gemeinsam die Trophäe überreichen werden. Die Frage, ob Trump auch bereits an einem der Spiele teilnehmen wird, bleibt jedoch offen. Andrew Giuliani, Leiter der WM-Taskforce des Weißen Hauses, deutete an, dass der Präsident die Spekulationen genieße – ein typisches Trump-Manöver, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Die Vergabe des WM-Pokals durch Staatsoberhäupter ist zwar keine Seltenheit, doch Trumps Auftreten beim Finale der Klub-WM im Vorjahr sorgte für Irritationen. Er verließ die Bühne erst, nachdem die Feierlichkeiten im vollen Gange waren, was bei den Spielern des FC Chelsea für Verwirrung sorgte. Kapitän Reece James erinnerte sich später an die Situation und äußerte seine Überraschung über Trumps lange Präsenz.
Die Frage, die sich nun stellt, ist nicht nur, ob Trump tatsächlich ein Spiel besucht, sondern auch, welche Wirkung sein Auftritt auf die Stimmung im Stadion und die Wahrnehmung des Turniers haben wird. Kritiker befürchten, dass Trump die WM für seine politischen Zwecke instrumentalisiert. Doch die FIFA scheint das Risiko in Kauf zu nehmen, um von der Popularität des ehemaligen Präsidenten zu profitieren.
Währenddessen steht Cristiano Ronaldo als einziger Spieler bei seiner sechsten WM im Rampenlicht und Almirón muss eine Sperre in Kauf nehmen. Doch all dies verblasst angesichts der bevorstehenden Frage: Wird Donald Trump die Bühne des WM-Finales betreten und die Welt erneut überraschen?
