Trump packt wm-pokal aus: infantino bestätigt überraschende geste

New Jersey – Schlagzeilen aus der Fußballwelt: US-Präsident Donald Trump wird nach dem Finale der WM 2026 höchstpersönlich den Pokal an die jubelnde Mannschaft überreichen. Eine überraschende Ankündigung von FIFA-Präsident Gianni Infantino wirft Fragen auf und sorgt für Aufsehen.

Die bühne ist bereit: trump und infantino im wm-finale

Die Partnerschaft zwischen FIFA-Boss Gianni Infantino und Donald Trump scheint enger denn je. Nach dem bereits umstrittenen Pokalübergabe bei der Klub-WM in Miami 2025, bei der Trump sich auffällig lange auf der Siegerbühne aufhielt und Infantino Schwierigkeiten hatte, ihn zu vertreiben, steht nun die nächste gemeinsame Präsentation an. Infantino bestätigte im Gespräch mit „Fox“, dass er und Trump gemeinsam das Finale der WM 2026 besuchen und den Pokal an den Sieger überreichen werden.

Doch die Nähe zwischen Infantino und Trump wirft zunehmend Fragen auf. Die FIFA mietet seit Jahren Büroflächen im Trump Tower, und Infantino begleitet den Ex-Präsidenten zu diversen Staatsbesuchen und Treffen. Die Beziehung geht weit über eine rein geschäftliche Partnerschaft hinaus, wie die Verleihung eines eigens geschaffenen FIFA-Friedenspreises an Trump zeigte, nachdem ihm der Nobelpreis verweigert wurde. Ein Affront, der in der internationalen Politik für erhebliche Verwirrung sorgte.

Vergangenheit wirft schatten: trumps auftritte in der kritik

Vergangenheit wirft schatten: trumps auftritte in der kritik

Bereits bei der Klub-WM im vergangenen Jahr sorgte Trumps Auftreten für Irritationen. Chelsea-Spieler Cole Palmer gab an, überrascht gewesen zu sein, Trump so lange auf der Bühne zu sehen. Die Dauer seines Aufenthalts nach der Siegerehrung und seine Weigerung, die Bühne zu verlassen, wurden von vielen als unangebracht empfunden. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieses Szenario beim WM-Finale wiederholt.

Die WM 2026 wird in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Dass der US-Präsident die Pokalübergabe übernimmt, ist zwar nicht ungewöhnlich, aber die enge Verbindung zu Infantino und die damit verbundene Politisierung des Sports erregen weiterhin Kritik. Ob die FIFA die Vorwürfe der politischen Einflussnahme beantworten kann, bleibt abzuwarten. Die Welt des Fußballs hält den Atem an.