Trump landet bei wm-finale: infantino liefert zusage live bei fox
Donald Trump wird am 19. Juli im MetLife Stadium stehen, die goldene Trophäe in der Hand – das verkündete FIFA-Präsident Gianni Infantino am Sonntagmorgen live in der Fox-Sendung „Fox & Friends“. Die Bombe: Der frühere US-Präsident darf nicht nur zuschauen, er übergibt den Pokal, begleitet von Infantino persönlich.
Eine final-premiere mit trump
Die Szene ist ausgemalt: 82.500 Zuschauer, Lichterfunken über dem Hudson, und Trump auf dem Rasen – ein Bild, das die FIFA offenbar als Marketing-Coup wertet. Infantino betonte: „Wir sind ständig gemeinsam unterwegs“, und grinste dabei wie ein Schuljunge, der ein Geheimnis lüftet.
Hinter den Kulissen arbeitet die Sicherheitsmannschaft bereits im Drei-Schicht-Betrieb. Die Secret Service Einheiten koordinieren sich mit der FIFA-Abteilung „Stadium Operations“, ein Sperrgebiet von fast zwei Kilometern rund um das Stadion ist im Gespräch. Für Fans bedeutet das: Einlass nur mit Ticket und Personalausweis, Taschen so klein wie ein DIN-A4-Blatt.

Die geister, die er rief
Bereits bei der Klub-WM 2025, ebenfalls im MetLife, wurde Trump von Pfiffen empfangen, als er Chelsea-Kapitän Reece James die Silbermedaille überreichte. Die Blues-Spieler wirkten irritiert, PSG-Stars wechselten Blicke. Diesmal sitzt die US-Auswahl nicht im Finale, doch die Stimmung im Großraum New York bleibt zerrissen – viele Latino-Fans haben sich über soziale Netzwerke zu Protest-Aufrufen verabredet.
Infantino weiß das. Er weiß auch, dass die FIFA mit diesem Coup US-Medienrechte im Wert von 1,8 Milliarden Dollar für 2027 abrunden will. Trump ist nicht nur Ehrengast, er ist Teil der Verhandlung.

Noch nie war ein finale so politisch
Die US-Administration schickte bislang Außenminister Marco Rubio ins SoFi Stadium, als die US-Auswahl gegen Paraguay spielte. Rubio applaudierte artig, doch Trump blieb abseits. Jetzt nimmt er die Bühne ein – 72 Stunden vor dem Parteitag der Republikaner in Milwaukee. Timing perfekt.
Die FIFA schweigt zu möglichen Fankurven-Spruchbändern, doch das Regelwerk erlaubt keine „politischen Botschaften“. Fraglich, ob die Stewards 82.500 Menschen zum Schweigen bringen können, wenn Trump aufläuft. Eines steht fest: Das Finale wird nicht nur wegen des Spiels Geschichte schreiben.
Am 19. Juli um 20:00 Uhr Ortszeit fällt der Ball – und ein früher Präsident taucht ab, Pokal in der Hand, Kameras weltweit auf ihn gerichtet. Ob das Finale selbst jemals wieder so viel Aufmerksamkeit bekommt, darf bezweifelt werden.
