Tristan da silva entzaubert kings – orlando lebt wieder

Orlando schlägt zurück. Nach sechs Pleiten in Serie springt der Playoff-Seilzug wieder ein – und zwei Deutsche ziehen mit. Tristan da Silva trifft als Starter 18 Punkte, Moritz Wagner schmeißt sich in fünf Minuten an jeden Body, der ihm in den Weg kommt. Ergebnis: 121:117 gegen Sacramento, der letzte Platz im Westen ist damit offiziell ein Mauseloch ohne Licht.

Die magic-formel: defense first, deutsche nerven

Die Kings lieferten mit 17 Ballverlusten genug Munition, aber Orlando musste sie auch versiegeln. Da Silva traf 4/7 aus der Distanz, spielte zwei perfekte Extra-Pässe und störte De’Aaron Fox so stark, dass der All-Star in entscheidenden Minuten den Ball wie einen heißen Kartoffelchip weiterschob. Wagner war körperlicher Anker – ein Rebound, drei Fouls gezogen, ein Grinsen, das sagt: „Ich bin wieder da.“

Ohne Franz Wagner und mit Paolo Banchero als 30-Punkte-Sicherheitsnetz wirkt Orlando plötzlich wie ein Team, das die Play-In-Runde vermeiden will. Der Abstand auf die direkten Plätze schrumpft auf zwei Siege, die Konkurrenz hinter ihnen liegt neun Spiele zurück. Die Saison ist nicht gerettet, aber sie atmet wieder.

New yorks bank ist ein stuhl ohne namen

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Während Orlando jubelt, bleibt Ariel Hukporti in New York ein Zuschauer. Die Knicks verlieren 103:114 in Charlotte, der Big sitzt 48 Minuten lang in Trainingsklamotten. Dritter Platz im Osten hin oder her – für den deutsch-australischen Rookie ist jede Partie ohne Einsatz ein Lehrgeld, das er bar bezahlt, aber nicht einlösen darf.

Sacramento dagegen ist raus. Kein Playoff-Traum mehr, nur noch Sommerurlaub mit Draft-Gehaltsliste. Die Kings verabschieden sich als letztes Team Westens, während Orlando wieder an die Decke der oberen Hälfte klopft.

Die Magic haben ihren Herzschlag zurück. Und wenn die Wagner-Brüder bald gemeinsam auflaufen, wird die Postseason plötzlich kleiner – und lauter.