Trainerwechsel bei eintracht frankfurt: wer profitiert wirklich?

Neuer wind bei der eintracht: riera bringt frischen impuls

Nach dem überraschenden Trainerwechsel von Dino Toppmöller zu Albert Riera bei Eintracht Frankfurt gibt es klare Gewinner. Während einige Spieler unter dem neuen Coach wieder aufblühen, müssen andere um ihren Platz kämpfen. Riera hat zwar keine radikalen Umstellungen vorgenommen, doch seine taktischen Kniffe und seine Art, die Mannschaft zu motivieren, scheinen zu fruchten. Wir beleuchten die Spieler, die bisher am meisten von der Veränderung profitiert haben.

Mario götze: rückkehr zur form und zum stammplatz

Mario götze: rückkehr zur form und zum stammplatz

Für Mario Götze scheint die Ankunft von Albert Riera eine regelrechte Befreiung zu sein. Obwohl er in dieser Bundesliga-Saison noch ohne Tor oder Vorlage ist, spielt er unter Riera eine zentrale Rolle. Der Trainer schätzt Götzes Spielverständnis und seine Fähigkeit, Spielsituationen zu antizipieren. Nach seiner Einwechslung gegen die Bayern zeigte er bereits seine beste Leistung. Gegenüber Toppmöller genießt Götze nun wieder einen Stammplatz.

Nathaniel brown: vom talent zum führungsspieler

Nathaniel brown: vom talent zum führungsspieler

Nathaniel Brown wurde bereits unter Dino Toppmöller zum Nationalspieler geformt, doch unter Albert Riera hat er noch einmal an Bedeutung gewonnen. Er agiert nun als ein hybrider Spieler, der sowohl in der linken Verteidigung als auch im zentralen Mittelfeld seine Stärken ausspielen kann. Riera schätzt Browns Ballfertigkeiten und seine Vielseitigkeit. Der Höhepunkt war das Tragen der Kapitänsbinde gegen München, was seinen gestiegenen Stellenwert unterstreicht.

Hugo larsson: stabilisierung im mittelfeld

Hugo larsson: stabilisierung im mittelfeld

Hugo Larsson hatte mit Verletzungen und Erkrankungen zu kämpfen, scheint sich unter Albert Riera aber zu stabilisieren. Der neue Trainer sieht ihn in der Rolle eines ballsicheren Sechsers und verzichtet auf seine vorherigen Quer- und Rückwärtspässe als Achter. Diese klare Rollendefinition scheint ihm zu helfen, seine Leistungen zu verbessern.

Überraschende gewinner: bahoya und amaimouni

Überraschende gewinner: bahoya und amaimouni

Auch die Flügelstürmer Jean-Mattéo Bahoya und Ayoube Amaimouni profitieren von der neuen Situation. Besonders Amaimouni, der im Winter von der TSG Hoffenheim II kam, hat unter Riera mehr Einsatzzeit erhalten und mit einem sehenswerten Tor gegen Gladbach auf sich aufmerksam gemacht. Bahoya konnte ebenfalls überzeugen, auch wenn seine Leistungen noch schwanken. Beide sind nun echte Alternativen für die Startelf.

Profiteure der verletztenmisere: dahoud, amenda und arrhov

Profiteure der verletztenmisere: dahoud, amenda und arrhov

Die aktuelle Verletztenmisere bei der Eintracht hat auch einigen Spielern die Chance gegeben, sich zu beweisen. Mo Dahoud agierte überraschend als falsche Neun, während Aurèle Amenda unter Riera mehr Spielzeit erhielt. Auch der junge Love Arrhov feierte sein Bundesliga-Debüt. Ob diese Spieler auch dann spielen würden, wenn die Eintracht wieder alle Spieler zur Verfügung hätte, ist jedoch fraglich.

Kaua santos: vertrauen und bewährung

Torwart Kaua Santos darf sich freuen, weiterhin die Nummer eins zu sein. Obwohl er unter Toppmöller als Risikofaktor galt, hält Riera an ihm fest und lobt seine „fantastischen Eigenschaften“. Santos hat bisher mit gemischten Leistungen überzeugt, aber die Debatte um seine Position ist zumindest vorerst verstummt. Bis zum Sommer muss er sich jedoch weiterhin beweisen.

Quelle: hessenschau HR Fußball Eintracht Frankfurt