Tragödie in den picos de europa: bergsteiger tot aufgefunden

Ein Schock für die Bergszene: Ein 61-jähriger britischer Bergsteiger ist in den Picos de Europa ums Leben gekommen. Nach tagelangen Suchaktionen wurde sein Leichnam am Samstag in der Nähe des Canal de Moeño entdeckt – ein Gebiet, das durch Schneefall und eisige Temperaturen erschwert wurde.

Der hilferuf und die verzweifelte suche

Der Mann hatte am Donnerstag um 19:12 Uhr einen Notruf abgesetzt. Er gab an, desorientiert, erschöpft und schlecht ausgerüstet zu sein, während er von einer Tour in Richtung Caín zurückkehrte. Sofort wurden Rettungskräfte mobilisiert, darunter das Grupo de Rescate y Salvamento de Protección Civil und ein Rettungshubschrauber. Die Bedingungen waren jedoch alles andere als ideal. Die Schneefälle in der Cordillera Cantábrica und die eisige Kälte behinderten die Sucharbeiten erheblich, sodass der Hubschrauber einen Großteil des Tages am Boden bleiben musste.

Die Guardia Civil wurde hinzugezogen, und das Grupo de Rescate e Intervención en Montaña (GREIM) aus Sabero unterstützte die Operationen. Die Suche konzentrierte sich auf den Canal de Moeño, den letzten bekannten Standort des Vermissten, sowie auf die Strecke zwischen Posada de Valdeón und Caín. Die extremen Wetterbedingungen stellten die Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen.

Ein bitteres ende der hoffnung

Ein bitteres ende der hoffnung

Am Samstag kehrten die Suchtrupps zurück in die Region und fanden den Körper des Bergsteigers in der Nähe des Canal de Moeño im Gemeindegebiet von Posada de Valdeón. Die genaue Todesursache ist noch unklar, wird aber von den Ermittlungsbehörden untersucht. Es ist eine tragische Erinnerung daran, wie unerbittlich die Natur sein kann, selbst für erfahrene Bergsteiger. Die Nachricht hat in der britischen und spanischen Bergszene für Bestürzung gesorgt.

Die Zahl der Rettungsaktionen in den Picos de Europa steigt in den letzten Jahren stetig an, was auf die zunehmende Beliebtheit der Region bei Wanderern und Bergsteigern zurückzuführen ist. Doch die Schönheit der Landschaft birgt auch Gefahren, die man nicht unterschätzen darf.