Tour auvergne-rhône-alpes: seixas stellt sich der herausforderung!

Die Vorbereitungen für den Tour de France laufen auf Hochtouren, und das Critérium du Dauphiné, nun Tour Auvergne-Rhône-Alpes, ist dabei ein entscheidender Gradmesser. Acht Etappen, darunter einige der härtesten Anstiege Frankreichs, warten auf die Fahrer – und die Augen sind besonders auf Paul Seixas gerichtet, der hier seine Form beweisen will.

Ein rennen voller hürden und chancen

Ein rennen voller hürden und chancen

Das Rennen, das vom 7. bis 14. Juni stattfindet, verspricht ein Spektakel zu werden. Mit insgesamt 1.200 Kilometern und über 22.000 Höhenmetern ist die Strecke alles andere als ein Zuckerschlecken. Bereits die erste Etappe von Vizille nach Saint-Ismier (146,2 km) wird die Fahrer an ihre Grenzen bringen, denn fünf kategorisierte Anstiege mit über 3.000 Höhenmetern stehen auf dem Programm. Die Cota de Rousset wird dabei erste entscheidende Einschätzungen liefern.

Die zweite Etappe, eine 234,3 Kilometer lange Fahrt von Saint-Martin-Le-Vinoux nach Le Puy-en-Velay, ist geprägt von einer gebrochenen Landschaft – ein Terrain, das Sprinter und Ausreißer gleichermaßen anspricht. Ein Name, der hier besonders im Gedächtnis bleiben sollte, ist Iván Romeo, der in der vergangenen Ausgabe bereits für Furore sorgte.

Ein besonderes Highlight ist die Teamzeitfahrt am dritten Tag. Mit einer Länge von 28,4 Kilometern bietet sie den Teams die Möglichkeit, sich zu testen und ihre Strategien für den Tour de France zu verfeinern. Die Strecke ist alles andere als einfach, sondern stellt die Fahrer vor eine „Beinkraft“-Herausforderung.

Die Bergwertigkeiten werden immer steiler

Ab der vierten Etappe wird es dann wieder bergab, zumindest was die Kilometer betrifft. Eine 167,4 Kilometer lange Etappe von Le Puy en Velay nach Montrond-les-Bains wird die Fahrer mit sechs Anstiegen auf eine harte Probe stellen. Die fünfte Etappe, die von Saint-Chamond nach Parc des Oiseaux – Villars-les-Dombes führt, bietet den Sprintern eine weitere Chance, sich zu beweisen. Doch auch hier gilt: Wer am schnellsten ist, entscheidet sich oft erst in den finalen Kilometern.

Das Wochenende verspricht dann ein echtes Bergfest. Die sechste Etappe von Saint-Vulbas nach Crest-Voland ist mit vier kategorisierten Anstiegen gespickt. Besonders die Cote D’Héry-sur-Ugine und der Crest-Voland, mit Kilometern, die über 9 % steigen, werden die Fahrer zur Höchstleistung zwingen.

Die siebte Etappe, eine kurze, aber explosive Fahrt von La Bridoire zum Grand Colombier, konzentriert 3.700 Höhenmeter auf lediglich 133 Kilometer. Der Grand Colombier, mit einer Steigung von 10,2 %, wird den Kampf um die Gesamtführung prägen. Hier werden Paul Seixas, Isaac del Toro und Juan Ayuso ihre Stärken messen müssen. Die Achte und letzte Etappe von Beaufort zum Plateau de Solaison ist mit 4.000 Höhenmetern und zwei „Hors Catégorie“-Anstiegen gespickt, bevor die Fahrer zurück in Richtung Tour de France aufbrechen.

Neben Seixas werden auch andere Fahrer wie Tobias Halland Johannessen, Kévin Vauquelin und Oscar Onley versuchen, für Überraschungen zu sorgen. Es verspricht ein spannungsgeladenes Rennen zu werden, bei dem sich die Form der Fahrer für den Tour de France zeigen wird.

Die Rennen werden live auf Eurosport 2 und HBO Max übertragen. Die Zuschauer können sich auf packende Bilder und dramatische Momente freuen. Die Vorfreude auf den Tour de France steigt mit jedem Kilometer des Tour Auvergne-Rhône-Alpes.