Topuria-debakel: mcgregor analysiert und kündigt rache an!

Die Überraschung war perfekt: Ilia Topuria, der als unangefochtener Aufsteiger im Federgewicht galt, erlitt eine schmerzhafte Niederlage. Wenige Tage nach dem Kampf, der bereits als historisch gilt, überschlagen sich die Reaktionen – und Conor McGregor, der irische Superstar, meldet sich zu Wort, um den Spanier zu verteidigen.

Mcgregors analyse: „mit gesenkten händen geht man unter“

Die Niederlage Topurias wirft Fragen auf, und McGregor scheut sich nicht, direkt zu kritisieren. In einem aktuellen Podcast-Auftritt zerpflückte er die Taktik des Hispano-Georgiers: „Wenn man mit gesenkten Händen in den Kampf geht, wird man auseinandergenommen“, kommentierte er unmissverständlich. Er räumte ein, dass Topuria „etwas flach auf den Beinen“ sei und Fehler habe, betonte aber auch: „Er ist gut und kann zurückkehren.“

Die physischen Folgen des Kampfes sind offensichtlich. „Sein Gesicht muss erstmal heilen. Es ist fertig, wirklich fertig“, stellte McGregor fest und zeigte Verständnis für die schwierige Situation Topurias. „Er befindet sich gerade in einer dunklen Phase. Er muss tief in sich graben. Kann er das? Ich glaube schon, ich wünsche ihm alles Gute.“

Ein Spiegelbild? Was viele überraschte, war die Ähnlichkeit zwischen Topuria und McGregor. „Er hat die gleichen Tattoos, sagt die gleichen Dinge, macht die gleichen verdammten Bewegungen. Sogar beim Wiegen hat er gerufen!“, lachte McGregor. Eine ironische Anspielung auf die Tatsache, dass beide Kämpfer für ihre provokanten Auftritte bekannt sind.

Die Pläne für ein Aufeinandertreffen zwischen den beiden scheinen nun zunichte gemacht. Vor dem Kampf schien das Duell im Raum zu stehen, abhängig von den Ergebnissen ihrer jeweiligen Kämpfe gegen Justin Gaethje und Max Holloway. Doch Topurias Niederlage hat die Karten neu gemischt.

Gaethje im visier: mcgregor plant rache

Gaethje im visier: mcgregor plant rache

Stattdessen scheint McGregor nun seine Aufmerksamkeit auf Gaethje zu richten. „Ich sehe mich im Kampf gegen Justin. Wenn Gaethje in Form ist, ist er gut, richtig gut. Wenn er außer Form ist, ist er schrecklich“, so McGregor. Er bekräftigte seinen Wunsch, weiterhin in der Welt des Mixed Martial Arts aktiv zu sein und kündigte an, dass er bis mindestens April 2027 im Ring stehen wird.

Die Niederlage Topurias mag ein Rückschlag sein, doch sie hat auch gezeigt, dass die Welt des Kampfsports unvorhersehbar ist. Und während Topuria sich erholt und neu justiert, wird McGregor weiterhin seine eigene Karriere vorantreiben – mit dem Ziel, seine Dominanz in der MMA-Szene zu festigen. Die Frage ist nicht, ob Topuria zurückkommen wird, sondern wann. Und ob sich seine Wege jemals wieder mit denen von McGregor kreuzen werden.