Tobias schweinsteiger: verpasste chance beim fc bayern und aktuelle karrierepläne

Tobias schweinsteiger: verpasste chance beim fc bayern und aktuelle karrierepläne

Als Vincent Kompany im Sommer 2024 das Ruder beimFC Bayern München übernahm, gab es auch Gespräche mit Tobias Schweinsteiger bezüglich einer Position als Co-Trainer. Der Bruder der Bayern-Legende Bastian Schweinsteiger hätte sich diese Aufgabe durchaus vorstellen können, wie er nun enthüllte. Doch letztlich kam es nicht zu einer Verpflichtung.

Knappe entscheidung: kompany hatte bereits andere pläne

Tobias Schweinsteiger erklärte in einem Gespräch mit t-online, dass bereits Telefonate stattfanden. Allerdings hatte Kompany durch seine Teilnahme am Fußballlehrerlehrgang bereits Kontakt zu René Marić und sein Trainerteam im Kopf. "Es gab schon das eine oder andere Telefonat. Über den Fußballlehrerlehrgang hatte Kompany aber schon Kontakt mit René Marić – und auch sein Trainerteam irgendwo schon im Kopf. Und da war ich nicht mit dabei. Das ist aber ein normaler und üblicher Vorgang. Damit hatte sich das für mich dann auch wieder erledigt", so Schweinsteiger.

Reizvolle aufgabe beim rekordmeister

Reizvolle aufgabe beim rekordmeister

Der Job beim FC Bayern wäre für Tobias Schweinsteiger zu diesem Zeitpunkt „schon sehr reizvoll“ gewesen. Er blickt positiv auf die Gespräche zurück, obwohl es am Ende nicht geklappt hat. Die Chance, bei seinem ehemaligen Verein in einer wichtigen Position zu wirken, hätte ihn natürlich sehr gefreut.

Aktuelle karriere: experte bei dazn und ki-unternehmen

Der 43-Jährige kann auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Nach seiner aktiven Zeit bei unter anderem Unterhaching, Jahn Regensburg und der Amateurmannschaft des FC Bayern, widmete er sich verstärkt seiner Trainerlaufbahn. Sein bisher größter Erfolg war der Gewinn der deutschen U17-Meisterschaft mit der Nachwuchsabteilung des FC Bayern im Jahr 2017. 2023 führte er den VfL Osnabrück als Cheftrainer zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Regelmäßige traineranfragen – aber kein interesse

Auch heute noch erhält Tobias Schweinsteiger regelmäßig Angebote für Trainerpositionen, wie er verrät: „Ich bekomme immer wieder Anfragen, fast jeden Monat. Die habe ich mir angehört, sie analysiert, meist jedoch relativ schnell abgesagt.“ Gründe hierfür sind seine aktuelle Tätigkeit als Experte bei DAZN und sein Engagement bei Gamecode, einem Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI).

Familie hat priorität

Darüber hinaus schätzt Tobias Schweinsteiger die Zeit mit seiner Familie sehr und möchte diese nicht missen. "Aufgrund meiner anderen aktuellen Aufgaben sind eigentlich fast alle Trainer-Jobs im Moment nicht interessant für mich", erklärte er. Er konzentriert sich derzeit auf seine bestehenden Verpflichtungen und genießt die Balance zwischen Sport, Technologie und Familie.

Rückkehr an die seitenlinie?

Ob Tobias Schweinsteiger in Zukunft noch einmal an der Seitenlinie einer Profi-Mannschaft stehen wird, ließ er offen. Er schloss eine Rückkehr nicht kategorisch aus, betonte aber, dass die aktuellen Rahmenbedingungen für eine solche Entscheidung nicht gegeben sind. Die Tür bleibt also zumindest einen Spalt offen.