Thüringen-rundfahrt erlebt überraschendes comeback als eintagesrennen!
Ein Hoffnungsschimmer für den thüringischen Radsport: Nach dem bitteren Aus der traditionsreichen Thüringen-Rundfahrt gibt es eine Überraschung. Bereits im Juni 2026 steht ein Eintagesrennen auf dem Programm, das als Auftakt für eine mögliche Wiederbelebung der Rundfahrt dienen soll. Die Nachricht sorgt für Erleichterung in der Sportwelt und weckt die Hoffnung auf eine nachhaltige Zukunft des Radsports im Freistaat.

Gera wird zum epizentrum des comebacks
Die Stadt Gera spielt dabei eine zentrale Rolle. Hier wurde ein Vertrag zwischen dem Veranstalter und der Stadtverwaltung unterzeichnet, der die Austragung des „Thüringen Women Cycling Challenge“ am 21. Juni 2026 besiegelt. Das Rennen, das zur ProSeries der UCI gehört, verspricht ein hochkarätiges Feld und spannende Rennen. Der Kurs führt zunächst durch die malerische Landschaft rund um Gera, bevor er im Stadtgebiet mit fünf Schlussrunden und einem anspruchsvollen Anstieg zum Ferberturm gipfelt. Die 1,7 Kilometer lange Steigung mit einer durchschnittlichen Neigung von sechs Prozent wird für entscheidende Momente sorgen.
Die „Thüringen Women Cycling Challenge“ ist nicht nur ein Einzelereignis, sondern Teil eines ambitionierten Plans. Die Veranstalter sehen darin den Grundstein für eine schrittweise Wiederherstellung der Thüringen-Rundfahrt. Ab 2027 sind bereits Etappenrennen über drei Tage geplant, und 2028 soll schließlich eine vollständige Rundfahrt über sechs Tage wieder stattfinden. Ein kühner Plan, der jedoch mit der nötigen Leidenschaft und dem Engagement umgesetzt werden will.
Die finanzielle Notlage hatte im vergangenen Jahr zum abrupten Abbruch der Thüringen-Rundfahrt geführt. Nach 36 Auflagen wurde das Aus verkündet – ein Schock für die Radsport-Szene. Doch nun scheint ein Lichtblick am Horizont. Mit dem Eintagesrennen wird der Grundstein für eine neue Ära gelegt, in der der Radsport in Thüringen wieder eine bedeutende Rolle spielen kann. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob der Plan aufgeht und die Thüringen-Rundfahrt zu alter Stärke zurückfinden kann.
Die Nachricht ist ein klarer Beweis dafür, dass mit Engagement und Kreativität auch scheinbar unüberwindliche Hürden genommen werden können. Die Sportfans in Thüringen dürfen gespannt sein – das Comeback des Radsports hat gerade erst begonnen.
