Tertsch kämpft zurück: vierter platz in yokohama nach schwachem start
Yokohama – Nach einem holprigen Saisonstart in Usbekistan hat Triathlon-Weltmeisterin Lisa Tertsch in Japan einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Mit einem vierten Platz in Yokohama zeigte sie, dass sie trotz des frühen Rückschlags wieder zu den Top-Athletinnen der WM-Serie gehört.

Ein lichtblick nach samarkand
Der Auftakt in Samarkand war für Tertsch alles andere als optimal verlaufen. Ein Sturz auf der Radstrecke hatte sie zurückgeworfen und einen enttäuschenden 33. Platz zur Folge. In Yokohama präsentierte sich die 27-Jährige nun deutlich verbessert. Obwohl sie 49 Sekunden hinter der Siegerin, der Schwedin Tilda Mansson, zurückblieb, war es eine deutliche Steigerung gegenüber dem Saisonauftakt. Der vierte Platz ist ein Zeichen dafür, dass Tertsch die schwierige Phase überwunden hat und wieder in Form ist.
Laura Lindemann sorgte ebenfalls für ein positives Ergebnis im deutschen Team. Mit einem neunten Platz überzeugte sie ebenfalls und unterstrich die Stärke des deutschen Triathlons.
Tim Hellwig belegte im Männerrennen ebenfalls den neunten Platz. Allerdings fehlten ihm über zwei Minuten auf den dominanten Matthew Hauser aus Australien, der in Yokohama einen klaren Sieg feierte. Die Diskrepanz verdeutlicht, dass Hauser derzeit in herausragender Form ist und die Konkurrenz vor eine große Herausforderung stellt.
Die Leistung von Tertsch in Yokohama ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie schwierig der Saisonstart war. Sie hat bewiesen, dass sie auch unter Druck ihre Nerven behält und kämpferisch auftritt. Der Fokus liegt nun darauf, diese positive Entwicklung in den kommenden Rennen fortzusetzen und sich eine gute Position für die Gesamtwertung der WM-Serie zu sichern. Die Saison ist noch lang, und Tertsch hat gezeigt, dass sie zu Höchstleistungen fähig ist.
