Ter stegen stürzt mit girona ab – barça darf ihn jetzt loswerden
Marc-André ter Stegen hat am Samstag 90 Minuten lang auf der Ersatzbank gesessen und mit angesehen, wie sein Leihklub FC Girona mit dem 1:1 gegen Elche den Abstieg aus La Liga besiegelte. Für den 34-jährigen Nationaltorhüter ist es der erste Liga-Abstieg überhaupt – und möglicherweise das Ende seiner Karriere auf höchstem Niveau.
Barça sieht ter stegen als „heisse kartoffel“
Die Katalanen zahlen ihm bis 2028 ein Spitzengehalt, doch nach zwei Operationen, nur zwei Pflichtspieleinsätzen in diesem Jahr und dem Desaster in Girona glaubt kaum noch jemand an ein Comeback im Camp Nou. Die Sportzeitung Mundo Deportivo zitiert interne Kreise mit dem Satz: „Wir müssen ihn loswerden, aber wer soll das Gehalt und die medizinischen Risiken übernehmen?“
Ter Stegen war im Winter nach Girona ausgeliehen worden, um Spielzeit für die WM in den USA zu sammeln. Stattdessen riss sich der Oberschenkel erneut, die WM-Reise platzte, und nun platzte auch noch der Klub. Die Bilanz seit Januar: 180 Minuten Spielzeit, 17 Spiele verpasst, ein Abstieg.

Verletzungspech, gehaltslast, imageschaden
Barça plant mit İlkay Gündoğan-Kumpel Stefan Ortega, der im Sommer ablösefrei von Manchester City kommen soll. Ter Stegen selbst schwieg nach dem Abpfiff in Montilivi, ließ sich von Betreuern in die Kabine führen. Sein Berater Gerd vom Bruch kündigte für Montag ein Statement an – Freunde des keepers vermuten, dass er um Auflösung des Vertrages bitten wird, um nicht zum zweiten Mal in der Vorbereitung rumhängen zu müssen.
Die Zahlen sprechen gegen ihn: 76 Wochen Pause in den letzten drei Jahren, 14,5 Mio. Euro Bruttogehalt pro Saison, kein einziges Angebot aus Europa. MLS-Klubs schauen wegen des Gehalts weg, arabische Vereine haben sich noch nicht gemeldet. Bleibt nur die bittere Erkenntnis: Der einstige König der Liga-Clean-Sheets ist plötzlich ein Absteiger ohne Perspektive – und sein Ex-Verein zahlt weiter, bis jemand den Mut hat, den Stecker zu ziehen.