Tenerife steht kurz vor dem aufstieg – und den finanziellen höhenflügen!

Ein Aufstieg in die LaLiga scheint für CD Tenerife nur noch Formsache zu sein. Mit einem komfortablen Vorsprung und einer beeindruckenden Serie katapultieren sich die Kanarener zurück in den Profifußball – unterstützt von einem der größten Budgets der jungen Primera Federación. Doch hinter der Erfolgsgeschichte verbirgt sich auch eine bittere Pille: Ein desaströser Abstieg und ein Millionenverlust im Vorjahr.

Die zahlen sprechen eine deutliche sprache

Mit zehn Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten und lediglich 24 ausstehenden Spielen ist der Aufstieg für Tenerife praktisch besiegelt. Dieser Triumph wird durch ein beachtliches finanzielles Fundament untermauert: 15,8 Millionen Euro stehen für die Saison zur Verfügung – eine Summe, die dem Aufsteiger von 2024 Málaga CF ebenbürtig ist. Der finanzielle Spielraum ermöglicht es dem Verein, ambitionierte Ziele zu verfolgen und sich gezielt zu verstärken.

Allerdings sollte man den Blick nicht vor den jüngsten Ereignissen verschließen. Der traumhafte Aufstieg wurde jäh durch einen traumatischen Abstieg im vergangenen Jahr getrübt, der mit einem Rekordverlust von 4,9 Millionen Euro einherging. Diese Erfahrung zeigt, wie fragil der Erfolg im Fußball sein kann und wie wichtig eine solide finanzielle Basis ist.

Die Vereinskasse quillt über: Tenerife ist in der dritten spanischen Liga eine Ausnahme. Die Verantwortlichen haben eine beachtliche Anhängerschaft aufgebaut, die sich in einer beeindruckenden Anzahl von Mitgliedern widerspiegelt: 13.548 Karten wurden im Sommer verkauft – ein Anstieg von 81 Prozent gegenüber der letzten Saison in der Segunda División B. Zudem generiert der Verein durch Ticketing und Wettbewerbe Einnahmen in Höhe von 790.000 Euro – fast zwölfmal so viel wie durch Fernsehgelder. Das zeigt die enorme wirtschaftliche Kraft, die aus der Unterstützung der Fans und dem touristischen Anziehungskraft Tenerifes resultiert.

Ein wesentlicher Faktor für die finanzielle Stabilität sind die öffentlichen Zuschüsse. Der Cabildo de Tenerife investiert 1,85 Millionen Euro in den Verein als Hauptsponsor, während die Regierung der Kanaren weitere 544.660 Euro beisteuert. Diese Unterstützung ist entscheidend, um mit den finanziellen Möglichkeiten der Konkurrenz mithalten zu können.

Der Verein hat zudem seine Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert, insbesondere im Bereich der Spielergehälter. Ein Wechsel zu Macron als Ausrüster wird für die kommende Saison erwartet, was eine neue Ära einläutet und möglicherweise neue Einnahmequellen erschließt.

Die lehren aus der vergangenheit

Die lehren aus der vergangenheit

Der finanzielle Tiefschlag des vergangenen Jahres hat die Verantwortlichen offenbar wachgerüttelt. Die Vereinskasse ist zwar immer noch solide gefüllt, aber die Lektion über die Bedeutung eines nachhaltigen Wirtschaftens ist nicht vergessen. Mit einem klaren Plan und einer starken Unterstützung der Fans und der Öffentlichkeit scheint CD Tenerife bereit für die Rückkehr in die LaLiga und die Herausforderungen, die damit einhergehen.

Die Zahlen der letzten Saison zeigen: Trotz des Abangs war der Umsatz mit fast 18 Millionen Euro beeindruckend, übertraf die Einnahmen vieler Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen. Der Verkauf von Spielern brachte sogar einen Gewinn von 2,3 Millionen Euro. Das ist ein klares Zeichen für die wirtschaftliche Stärke des Vereins.