Telekom baskets dominieren im karnevalsspiel – hamburg fordert kämpferisch nach
- Telekom baskets feiern karnevalssieg gegen die veolia towers hamburg
- Karnevalsstimmung auf dem hardtberg
- Garrett dankt den fans
- Unerwarteter start-ziel-sieg von vechta und ein ungewöhnlicher kommentator
- Willoughby und das kölner grundgesetz
- Spielverlauf: bonn dominiert rebounds, hamburg kämpft sich zurück
- Spannendes finale und bonner siegesserie
Telekom baskets feiern karnevalssieg gegen die veolia towers hamburg
Bonn – Alaaf! Die Telekom Baskets Bonn haben im traditionellen Karnevalsspiel einen überzeugenden 92:85 (43:40) Sieg gegen die abstiegsbedrohten Veolia Towers Hamburg gefeiert. Mit diesem Erfolg untermauern die Bonner ihre Ambitionen auf die Play-offs der Easycredit BBL. Für die Gäste aus Hamburg bedeutet die Niederlage einen Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg, nach zuvor vier siegreichen Spielen.
Karnevalsstimmung auf dem hardtberg
Seit 2009 wird in Bonn einmal pro Saison das wohl bunteste Basketball-Spektakel des Jahres gefeiert. Die 6000 Fans, von denen viele in fantasievollen Kostümen erschienen waren, sorgten von Anfang an für eine begeisternde Atmosphäre. Die Stimmung schwappte regelmäßig aufs Parkett und trug maßgeblich zum Erfolg der Hausherren bei. Von 16 ausgetragenen Karnevalsspielen haben die Bonner nun bereits 14 gewonnen!

Garrett dankt den fans
Topscorer Jeff Garrett (20 Punkte) hob die Bedeutung der Fans hervor: „Die Fans haben ganz klar den Unterschied gemacht. Sie waren verkleidet, in Feierlaune – es war wie eine große Party!“ Die Unterstützung der Zuschauer war ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Telekom Baskets.

Unerwarteter start-ziel-sieg von vechta und ein ungewöhnlicher kommentator
Parallel zum Bonner Spiel feierte Vechta einen überraschenden Start-Ziel-Sieg gegen Ulm. Besonders auffällig war der Kommentar von Stefan Koch (61), der im schrillen, pinkfarbenen Siebziger-Outfit und mit einem grünen Frosch auf der Schulter für Aufsehen sorgte. Normalerweise ist Koch für fachliche Expertisen zuständig, diesmal überraschte er jedoch mit seinem außergewöhnlichen Auftreten.
Willoughby und das kölner grundgesetz
Im Gegensatz dazu erschien Towers-Boss Marvin Willoughby (48) im nüchternen Schwarz zum Interview. Willoughby, der selbst mehrere Jahre in Köln spielte, kennt den rheinischen Frohsinn. Er schloss das Gespräch mit einem Zitat aus dem Kölner Grundgesetz: „Et kütt, wie et kütt.“
Spielverlauf: bonn dominiert rebounds, hamburg kämpft sich zurück
Die Gäste aus Hamburg mussten ohne ihren effektivsten Mann, Center Zacharie Perrin (21), auskommen, der aufgrund eines Mittelhandbruchs rund zwei Monate ausfällt. Bonn dominierte ohne Perrin die Rebounds (27:16 in der ersten Hälfte). Im ersten Viertel trafen die Türme nur 5 ihrer 17 Wurfversuche, was zu einer verdienten Führung der Bonner (24:14) nach zehn Minuten führte. Im zweiten Viertel kämpfte sich Hamburg jedoch zurück ins Spiel.
Spannendes finale und bonner siegesserie
Auch nach der Pause blieb die Partie eng. Bonn erhöhte durch einen 7:0-Lauf auf 55:45. Erst nach 34 Minuten kämpfte sich Hamburg wieder die Führung zurück (76:75). Die Fans brüllten „Defense!“. In einem spannenden Finale sicherten sich die Bonner jedoch den sechsten Karnevalssieg in Folge! Bester Werfer bei Hamburg war Devon Daniels (27) mit 18 Punkten. LJ Thorpe (26) analysierte: „Wir haben zu viele Offensiv-Rebounds abgegeben und in der Defensive nicht genug Stopps produziert.“
