Svg lüneburg marschiert ins cev-cup-halbfinale
Der SVG Lüneburg lässt sich nicht stoppen. Nach dem DVV-Pokalsieg und dem 3:1-Heimerfolg der Vorwoche hat der Bundesligist am Dienstagabend auch beim französischen Klub Stade Poitevin Poitiers mit 3:1 (29:27, 19:25, 26:24, 26:24) gewonnen und steht damit sicher im Halbfinale des CEV Cups. Ein Team in Hochform – und das merkt man auf jedem Quadratmeter des Parketts.
Lüneburg zeigt nerven im ersten satz
Der erste Durchgang war kein Spaziergang. 29:27 – diese Zahl erzählt alles über die Enge und die Spannung, die Lüneburg in Frankreich aushalten musste. Dann verloren die Niedersachsen den zweiten Satz mit 19:25, kurz schien die Partie zu kippen. Doch genau in solchen Momenten zeigt sich Charakter. Lüneburg biss sich durch, gewann den dritten und vierten Satz jeweils mit 26:24 und ließ den Gastgebern am Ende keine Chance mehr.

Wer wartet im halbfinale auf lüneburg?
Das wird sich noch klären. Im Duell zwischen Greenyard Maaseik und Galatasaray Istanbul führt Maaseik nach dem Hinspiel mit 3:2 – ein offenes Rennen also. Wer auch immer sich durchsetzt: Lüneburg hat bewiesen, dass es auf internationalem Parkett mithalten kann. Der DVV-Pokal war kein Zufall.

Berlin steht vor einer anderen aufgabe
Die Berlin Recycling Volleys haben es deutlich schwerer. Nach dem 0:3 im Hinspiel gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza müssen die Berliner am Mittwochabend um 19:30 Uhr auswärts in Italien ein Wunder vollbringen. Drei Sätze Rückstand gegen einen der besten Klubs Europas aufzuholen – das ist nicht unmöglich, aber es grenzt verdammt nah dran.
Beide deutschen Teams waren zuvor in der Vorrunde der ChampionsLeague ausgeschieden, retteten sich als Gruppendritte jedoch in den CEV Cup. Lüneburg hat diese zweite Chance mit beiden Händen ergriffen. Berlin bekommt am Mittwoch seine letzte.
