Sv wehen wiesbaden feiert abgesänge mit 2:0-sieg

Wiesbaden hat sich mit einem deutlichen 2:0-Erfolg gegen Hoffenheim II von Sascha Mockenhaupt verabschiedet. Ein emotionaler Abschied, der sportlich wenig Bedeutung hatte, aber für die Fans ein würdiges Ende der Drittliga-Saison markierte.

Ein letztes aufgebot für eine legende

Ein letztes aufgebot für eine legende

Vor heimischer Kulisse wurde der Rekordspieler Mockenhaupt gebührend geehrt, bevor er in der 88. Minute vom Feld zog. Die Hessen, die bereits keine sportliche Ambition mehr hatten, zeigten dennoch eine starke Leistung und sorgten für einen gelungenen Abschluss der Saison auf dem neunten Platz.

Die Tore erzielten Fatih Kaya bereits kurz vor der Pause (45.) und Tarik Gözüsirin in der 52. Minute. Kaya ließ den Ball mit einem präzisen Schuss ins Netz einsinken, während Gözüsirin mit einem sehenswerten Konter für die endgültige Entscheidung sorgte. Mockenhaupts Abschied war von Standing Ovations begleitet, ein Zeichen des Respekts für seine lange und erfolgreiche Zeit im Trikot des SVWW.

Doch es geht um mehr als nur einen Sieg. Die Partie bot einen Einblick in die Zukunft des Vereins, mit jungen Spielern, die sich bewiesen haben und die nächste Generation bilden könnten. Die Leistung der Mannschaft, trotz fehlender sportlicher Notwendigkeit, zeigt den Zusammenhalt und die Leidenschaft, die im Verein herrscht.

Die Aufstellung der Wiesbadener ließ keine Wünsche offen: Stritzel im Tor, Gillekens, Lewald und Janitzek in der Abwehr, Mockenhaupt im Mittelfeld (ersetzt von Nink in der Schlussphase), Gözüsirin und Suarez (ebenfalls durch Fechner abgelöst) unterstützten Kaya und Flotho im Angriff. Schleimer und Johansson kamen in der zweiten Halbzeit ins Spiel.

Hoffenheim präsentierte sich mit Petersson im Tor, Bähr, Lührs, Erlein und Honajzer in der Verteidigung, Eduardo, Zeitler, El-Jindaoui und Donkor im Mittelfeld sowie Duric und Engelns im Angriff. Dagdeviren, Hencke, Labes, Poller und Makanda kamen ebenfalls zum Einsatz.

Die gelben Karten wurden an Gözüsirin und Flotho vergeben. Schiedsrichter Näther aus Neschwitz hatte das Spiel unter Kontrolle.

Während die Gießen 46ers im Basketball-Playoff-Halbfinale triumphieren und die Frankfurter Eintracht um den Einzug in ein europäisches Finalekämpft, zeigt der SV Wehen Wiesbaden, dass auch im Schatten der großen Erfolge Leidenschaft und Zusammenhalt für besondere Momente sorgen können. Die Saison mag zu Ende sein, aber die Erinnerung an Mockenhaupts Abschied und den 2:0-Sieg wird noch lange in Wiesbaden nachwirken.