Super bowl lviii: strenge regeln und deutsche wurzeln der patriots cheerleader
Super bowl lviii: strenge regeln und deutsche wurzeln der patriots cheerleader
Die Spannung steigt! In der Nacht zu Montag treffen im 60. Super Bowl in Santa Clara, Kalifornien, die Seattle Seahawks und die New England Patriots aufeinander (ab 0:30 Uhr im Liveticker bei sportbild.de). Doch beim sportlichen Highlight des Jahres stehen nicht nur die Spieler im Fokus, sondern auch die Cheerleader, die mit ihren energiegeladenen Auftritten für Stimmung sorgen.
Sechs stunden vor spielbeginn im stadion
Vor dem großen Finale haben die Patriots-Cheerleaderinnen Lana Vogler und Megan Montiero gegenüber dem „People“-Magazin Einblicke in ihren strengen Saisonablauf gewährt. Demnach müssen sie mindestens sechs Stunden vor Spielbeginn im Stadion sein – und sind damit oft die ersten vor Ort. „Unser Training beginnt sofort“, erklärte Montiero. „Wir gehen alles durch, von den kleinen Dingen am Spielfeldrand bis hin zur Halbzeitshow, einfach alles.“

Styling und make-up: eine herausforderung
In den meisten Fällen müssen die Cheerleaderinnen bereits vollständig gestylt und geschminkt erscheinen. Das kurzfristige Nachholen sei zwar nicht zwingend vorgeschrieben, könne aber riskant sein, da nach dem Aufwärmen und Training möglicherweise nicht genügend Zeit dafür bleibe. Die Patriots-Cheerleaderinnen sind im Gegensatz zu anderen Teams der Liga dafür selbst verantwortlich, was Vogler und Montiero als eine Besonderheit betonen.

Strikte vorgaben für das aussehen
Montiero enthüllte, dass es strenge Vorgaben bezüglich des Aussehens des 30-köpfigen Teams gibt. Die Frauen müssen ihren Look über die gesamte Saison beibehalten. Ein Wechsel von blonden zu braunen Haaren innerhalb einer Woche sei beispielsweise nicht erlaubt, es sei denn, die Trainer halten den neuen Look für passend.

Die farbe blau ist tabu
Sogar die Farbe der Fingernägel wird vorgegeben. Obwohl Rot, Weiß und Blau die Farben der Patriots sind, ist eine davon tabu. „Rot und Weiß sind okay. Aber kein Blau. Absolut kein Blau. Ihr werdet also keine von uns mit blauen Nägeln sehen“, so Vogler.
Überraschend: kontakt zu den spielern erlaubt
Überraschenderweise dürfen die Patriots-Cheerleaderinnen im Gegensatz zu anderen Teams der Liga mit den Spielern interagieren und Kontakt haben. Allerdings kommt dies laut Vogler selten vor, hauptsächlich aufgrund terminlicher Überschneidungen. „Wir haben eigentlich keinen Kontakt zu ihnen. Unser Trainingsplan fällt auf ihre freien Tage, daher sind wir nicht einmal gleichzeitig in der Anlage“, erklärte sie.
Deutsche wurzeln im team
Und auch eine kleine Portion Deutschland ist beim Super Bowl dabei: Der Vater von Lana Vogler stammt aus Stuttgart. Während sie und ihre Kolleginnen die Fans anfeuern, tanzt also auch ein bisschen Deutschland mit. Der Super Bowl verspricht also nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch interessante Einblicke hinter die Kulissen und eine internationale Verbindung.
