Suhl feiert: volleyball-meister plant mit rekordbudget!
Suhl – Die Volleyball-Spielerinnen des VfB Suhl, frischgebackene Double-Siegerinnen, blicken optimistisch in die Zukunft. Mit einem neuen Rekordetat von 1,2 Millionen Euro wollen sie ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben. Doch der Weg zum Champions-League-Titel wird nicht einfach.
Finanzieller schub durch sponsoren und champions league
Die Freude in Suhl ist groß: Neben gesteigerten Einnahmen durch langjährige Sponsoren, die ihr Engagement deutlich erhöhen, profitiert der Verein auch von dem erhöhten Interesse potenzieller Geldgeber. Die sportlichen Erfolge – der Gewinn der Meisterschaft und des Pokals – haben die Aufmerksamkeit auf den Verein gelenkt. Und dann ist da noch die Champions League, die zusätzliche Zuschauereinnahmen verspricht. Präsident Alexander Mantlik äußerte sich gegenüber dem „Freien Wort“ zuversichtlich, das gesteckte Ziel zu erreichen, obwohl die finanzielle Situation weiterhin eine Herausforderung darstellt.

Umbruch und neue herausforderungen in der königsklasse
Doch der Aufstieg in die Champions League bringt auch neue Herausforderungen mit sich. Um den Anforderungen der Königsklasse gerecht zu werden, muss der Kader von 12 auf 14 Spielerinnen erweitert werden, was zusätzliche Kosten im sechsstelligen Bereich verursacht. Ein besonders Knackpunkt: Aufgrund der begrenzten Kapazität der Wolfsgrube müssen die Heimspiele in der Champions League in Coburg ausgetragen werden – ein Umzug, der zusätzliche logistische und finanzielle Aufwendungen mit sich bringt. Die Spielerinnen müssen sich also auf eine neue Umgebung einstellen.
Die Verantwortlichen in Suhl sind sich bewusst, dass der Weg zum Champions-League-Titel steinig sein wird. Aber mit einem Rekordbudget und dem unbändigen Willen der Spielerinnen wollen sie alles daran setzen, in der europäischen Spitze mitzuhalten. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich der VfB Suhl in der kommenden Saison schlagen wird.
