Krösche entrüstet: larsson-ausbootung ein „fehlsignal“!
Frankfurt – Der Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche hat scharfe Kritik an der Entscheidung des schwedischen Nationaltrainers Graham Potter geäußert, Hugo Larsson vom WM-Kader zu streichen. Ein klarer Fall von sportlicher Unlogik, so Krösche, der damit ein deutliches Signal an seine Spieler sendet.

Die zahlen lügen nicht: larsson’s beeindruckende saison
Die Entscheidung Potter’s, den Mittelfeldspieler aus dem Kader für die anstehenden Weltmeisterschaften in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) zu streichen, hat in Frankfurt für heftige Wellen gesorgt. Während Spieler wie Daniel Svensson, Eric Smith, Alexander Bernhardsson und Mattias Svanberg ihre Berechtigung gefunden haben, blieb Larsson überraschend außen vor. Krösche kann diesen Schritt nicht nachvollziehen. „34 Pflichtspiele in dieser Saison!“, betonte der Ex-Profi mit Nachdruck. „Das ist eine Leistung, die man sich nicht ignorieren darf. Es sendet das falsche Signal an jeden Spieler, der sich Woche für Woche reinhängt.“
Krösche ließ wenig Zweifel an seiner Meinung: „Für uns ist klar: Hugo hätte die Nominierung mehr als verdient gehabt. Es ist nicht nur unverständlich, sondern aus unserer Sicht schlichtweg falsch.“ Die Eintracht zählt auf den jungen Schweden als einen ihrer Schlüsselspieler, und seine Ausbootung wird als herber Rückschlag für das Team gewertet. Es ist ein Schlag ins Gesicht für einen Spieler, der sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und eine konstante Leistung gezeigt hat.
Die Frage, die nun im Raum steht, ist, ob Potter’s Entscheidung auf anderen Kriterien als der reinen sportlichen Leistung beruht. Gerüchte über interne Konflikteoder taktische Überlegungen kursieren, doch offizielle Stellungnahmen vonseiten des schwedischen Verbands bleiben aus. Die Eintracht-Fans sind enttäuscht, und die Diskussion über die Kriterien für die Nationalmannschaftsnominierung ist in vollem Gange. Es bleibt abzuwarten, ob diese Angelegenheit noch weitere Konsequenzen haben wird.
