Sugawara-sperre: spielt er noch für werder?
Grün-Weiß-Fans aufgepasst: Yukinari Sugawara wird die nächsten zwei Spiele fehlen! Das Sportgericht des DFB hat den Japaner nach seinem Platzverweis gegen Hoffenheim suspendiert. Doch die Frage, die nun brennt: Ist das der Abschied vom Mittelfeldspieler an der Weser?

Ein leihspieler in der zwickmühle
Die Situation ist delikat. Sugawara ist lediglich ausgeliehen worden, und obwohl Werder eine Kaufoption besitzt – in Höhe von sechs Millionen Euro – ist noch völlig offen, ob diese tatsächlich gezogen wird. Die Summe ist happig, und die Leistungen des Spielers in den letzten Wochen waren alles andere als konstant. Ein Platzverweis wie dieser schadet seinem Standing bei Trainer und Verantwortlichen sicherlich nicht gerade.
Die Sperre trifft Werder zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Am Samstag empfängt man Borussia Dortmund, ein Duell, in dem jeder Mann gebraucht wird. Doch Sugawara wird fehlen müssen. Kann die Mannschaft die Lücke im Mittelfeld schließen? Und wird der Japaner überhaupt wieder eine Chance erhalten, wenn er nach seiner Strafe zurückkehrt?
Die Fans sind gespalten. Einige fordern, dass Werder sich um ihn bemüht, da er bei voller Konzentration eine Bereicherung für die Mannschaft sein kann. Andere sind der Meinung, dass die sechs Millionen Euro besser in andere Positionen investiert werden sollten. Die Entscheidung liegt letztendlich bei Sportchef Frank Baumann und Trainer Ole Werner.
Es bleibt abzuwarten, ob Werder die Kaufoption zieht oder ob Sugawara im Sommer zurück zu Southampton muss. Eines ist jedoch sicher: Die nächsten Wochen werden entscheidend sein für die Zukunft des Spielers an der Weser. Die Frage ist nicht nur, ob er die Sperre übersteht, sondern auch, ob er das Vertrauen der Verantwortlichen zurückgewinnen kann.
Die Bilanz der Saison ist insgesamt ernüchternd. Trotz der Rettung vor dem Abstieg müssen die Verantwortlichen in Bremen die Weichen für eine bessere Zukunft stellen. Thioune kündigte bereits an, dass er den Kader umbauen wird, und Sugawara könnte dabei ein Opfer sein.
