Südafrika-debakel: sitholes albtraum kostet wm-traum!
Kanada, Mexiko, USA – Der Traum vom WM-Triumph für Südafrika geplatzt? Yaya Sithole, der zentrale Mittelfeldspieler, sorgte beim WM-Auftaktgegen Mexiko für kolossale Patzer, die sein Team möglicherweise das Aus kosteten. Ein Auftakt, der so dramatisch kaum hätte verlaufen können.
Die erste halbzeit: ein feuerinferno und sitholes fehlpass
Kaum war der Rauch der Eröffnungszeremonie verraucht, stand die südafrikanische Defensive unter immensem Druck. Der ekstatische mexikanische Anhang im Aztekenstadion befeuerte El Tri unaufhörlich – und sein Enthusiasmus wirkte anscheinend paralysierend auf Sithole. Bereits in der neunten Minute unterlief der 27-Jährige ein gravierender Fehler im Spielaufbau. Der Ballverlust kurz vor dem eigenen Strafraum ermöglichte Lira den Vorstoß, der den Ball mustergültig für Julián Quinones vorbereitete. Der Mexikaner ließ sich diese Chance nicht entgehen und markierte mit einem präzisen Flachschuss den ersten Treffer des Turniers.
Dass es nicht noch schlimmer kam, verdankte Südafrika allein dem herausragenden Auftritt von Schlussmann Ronwen Williams, der mit einer Reihe spektakulärer Paraden sein Team vor einem höheren Rückstand bewahrte. Doch das Gefühl, dass hier etwas grundlegend schieflief, konnte man nicht ignorieren.

Notbremse und platzverweis: sitholes endgültiger absturz
Die zweite Halbzeit brachte für Sithole keine Erlösung, sondern eine noch dramatischere Wendung. Als Brian Gutiérrez mit einem brillanten Steilpass in Szene gesetzt wurde, sah sich Sithole gezwungen, einen Foulspiel zu begehen, um den mexikanischen Stürmer aufzuhalten. Als letzter Mann rannte er Gutiérrez in die Beine und erhielt folgerichtig die rote Karte. Der Platzverweis nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff war der Genugtuungsschlag für Mexiko.
Während Sithole gedanklich offenbar schon im Kabinentrakt weilte, nutzten die Mexikaner ihre Überzahl prompt aus und erhöhten durch Raúl Jiménez auf 2:0. Die Überlegenheit in Überzahl war nun nicht mehr zu bremsen, und die südafrikanische Hoffnung schwand zusehends.

Drei platzverweise – ein wm-einstand zum vergessen
Ein denkbar ungünstiger Start für Sithole, dessen Leistung nicht nur den WM-Auftakt seiner Mannschaft versenkte, sondern ihn aller Voraussicht nach für das nächste Spiel gegen Tschechien am Donnerstag auf die Tribüne verbannen wird. Die FIFA könnte den Sechser sogar für das letzte Gruppenspiel gegen Südkorea sperren. Dann wäre für Sithole die WM vorzeitig beendet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.
Doch Sithole ist nicht allein. Auch Themba Zwane muss am Donnerstag zusehen, nachdem er Roberto Alvarado mit einem unsportlichen Foul zu Boden brachte – ein Eingriff der VAR bestätigte. Referee Wilton Pereira Sampaio zeigte in diesem Spiel eine bemerkenswerte Großzügigkeit, als er auch César Montes vom Feld stellte, nachdem dieser Khuliso Mudau gefoult hatte. Insgesamt drei Platzverweise in einem Eröffnungsspiel – ein trauriger Rekord und ein deutliches Zeichen für die Nervosität der Teams.
Die schmerzliche Wahrheit ist: Südafrika hat nicht nur ein Spiel verloren, sondern auch einen Teil seiner eigenen Glaubwürdigkeit. Sitholes Fehlentscheidungen und die daraus resultierenden Platzverweise werden noch lange nachhallen und die Diskussionen um die Zukunft des südafrikanischen Fußballs befeuern.
