Stützles playoff-traum zerplatzt: ottawa ausgeschieden!
Schock für die Ottawa Senators und insbesondere für Eishockey-Talent Tim Stützle: Die Playoffs der NHL sind für das Team bereits nach vier Spielen beendet. Gegen die Carolina Hurricanes gab es eine deutliche 2:4 Niederlage, die das Aus in der Best-of-Seven-Serie besiegelte. Für Stützle bedeutet dies das frühe Ende seiner ersten Playoff-Beteiligung in dieser Form.
Hurricanes dominieren – flyers im visier
Carolina Hurricanes präsentierte sich als die klar überlegene Mannschaft und vollendete den sogenannten „Sweep“ – den vollständigen Serienausgleich ohne eigenen Sieg. Im Viertelfinale stehen die Hurricanes nun vor einer ansprechenden Aufgabe gegen die Philadelphia Flyers, die ihrerseits eine 3:0 Führung gegen die Pittsburgh Penguins verteidigen müssen. Die Flyers scheinen also klar im Vorteil zu sein, aber Eishockey lebt von Überraschungen.
Das Spiel selbst war zwar spannend, doch die Hurricanes bewiesen ihre spielerische Überlegenheit. Taylor Hall brachte Carolina im zweiten Drittel in Führung, woraufhin Stützle mit einem Assist zum 1:1 Ausgleich durch Drake Batherson sorgte. Ein Hoffnungsschimmer für Ottawa, der jedoch nicht ausreichte.
Im letzten Abschnitt sorgten Logan Stankhoven und Sebastian Aho mit zwei Toren für die endgültige Entscheidung. Dylans Cozens‘ Tor in letzter Sekunde kam für die Senators zu spät. Es ist die erste Playoff-Niederlage für Ottawa seit der Saison 2016/17 – eine lange Zeit für eine stolze Eishockey-Tradition.
Die Leistung von Stützle war in dieser Serie gemischt. Während er in einzelnen Momenten sein Potenzial zeigte, konnte er seine Mitspieler nicht entscheidend unterstützen. Die Erwartungen an den jungen Star waren hoch, doch die Playoffs sind ein anderes Kaliber als die reguläre Saison.

Deb-team überzeugt, berliner kapitän ohne strafe
Neben dem Aus von Stützle und Ottawa gibt es positive Nachrichten für das deutsche Eishockey: Das DEB-Team gewann auch den zweiten WM-Test gegen die Slowakei. Ein Zeichen, dass sich die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft gut entwickelt. Und ein Glücksfall für die Berliner Eisbären: Ihr Kapitän, Wissmann, wird für sein Verhalten im DEL-Finale nicht gesperrt. Das Team kann sich somit ungestört auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren.
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