Straßer-desaster in schladming: olympia-traum in gefahr?

Schock für den deutschen ski-star!

Linus Straßer (33) erlebte beim Nachtslalom in Schladming (Österreich) einen bitteren Rückschlag. Nur drei Tage nach seinem starken dritten Platz beim Weltcup-Slalom in Kitzbühel scheidet der Münchner bereits im ersten Durchgang aus – und das kurz vor dem Ziel! Die olympia-Generalprobe endete in einem Fiasko. Es war ein dramatischer Moment für den WM-Dritten von 2023, der sich mit zu viel Risiko ins Unglück stürzte.

Zu viel risiko, zu wenig speed

Zu viel risiko, zu wenig speed

Auf der eisigen Planai wollte Straßer zu viel. Mit hoher Geschwindigkeit und einem riskanten Fahrstil verlor er kurz vor dem Ziel die Kontrolle. Er rutschte am drittletzten Tor aus, schlitterte ungebremst ins Ziel und saß minutenlang enttäuscht im Zielraum. Als die Entscheidung fiel, war er bereits verschwunden. „Jetzt hau ich ab, die fahren auch ohne mich“, soll er gesagt haben. Ein klarer Ausdruck seiner Frustration!

Der aus – eine analyse

Der aus – eine analyse

Straßer selbst erkannte trotz des Ausscheidens auch positive Aspekte. „Es waren richtig gute Stellen dabei“, sagte er bei Eurosport. Doch ab der Einfahrt in den Steilhang habe der Speed gefehlt. „Bei den letzten zehn Toren habe ich versucht, über Linie dagegenzuwirken – das war wohl etwas zu viel des Guten.“ Die Piste wurde mit jeder Startnummer langsamer, der Lauf zu einem regelrechten Glücksspiel.

Olympia im blick – trotz des rückschlags

Olympia im blick – trotz des rückschlags

Trotz der Enttäuschung bleibt Straßer gelassen, mit Blick auf die olympia-Spiele in Bormio. „Es interessiert nicht, was davor ist oder was danach ist. Es ist der eine Tag“, erklärte er im Bayerischen Rundfunk. Genau so habe er es auch in Kitzbühel gesehen – und dort erfolgreich abgeschnitten. „Wenn du vorne mitfahren willst, musst du All-in gehen.“

Deutsches team ohne finale

Bitter aus deutscher Sicht: Auch Sebastian Holzmann (32, Rang 37) und Anton Tremmel (31, Ausfall) verpassten den zweiten Durchgang. Kein einziger DSV-Fahrer steht im Finale. Ein enttäuschender Abend für das deutsche Ski-Team. Die Konkurrenz zeigte eine starke Leistung, während die deutschen Athleten hinter den Erwartungen zurückblieben.

Familie statt frust – straßers plan bis olympia

Straßer will den Patzer abhaken und Kraft sammeln. Sein Plan bis olympia steht: „Ich werde Zeit mit meinen Kindern verbringen.“ Denn im Slalom liegen Jubel und Enttäuschung oft nur Sekunden auseinander. Eine Tatsache, die der erfahrene Straßer nur zu gut kennt. Er wird sich mental und physisch vorbereiten, um in Bormio wieder an seine Topform anzuknüpfen.

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