Stich schlägt alarm: zverev braucht rasen-wunder!

Vor dem Wimbledon-Start schlägt Tennis-Legende Michael Stich Alarm: Alexander Zverev, trotz seines French-Open-Triumphes, scheint auf Rasen weiterhin zu hadern. Die Erwartungen sind hoch, doch Stich sieht wenig, um das zu beheben.

Serena williams

Serena williams' comeback: ein geschenk oder eine ablenkung?

Die Tenniswelt staunt, die Konkurrenz schaut kritisch: Serena Williams kehrt nach vier Jahren Pause auf den Centre Court zurück. Mit einer Wildcard ausgestattet, will der 44-Jährige zeigen, dass sie immer noch zu den Besten gehört. Doch Stich zweifelt: „Serena hat keine Chance, Wimbledon zu gewinnen, nicht den Hauch einer Chance.“ Die Frage ist, ob ihr Comeback der Damen-Tenniszirkus nicht unnötig aufwühlt und die eigentlichen Favoritinnen in den Hintergrund drängt. Ein Blick auf die anderen Spielerinnen zeigt, dass ihre Aufmerksamkeit weggeworfen wird.

Alexander Zverev hingegen steht vor einer ganz anderen Herausforderung. Der Gewinn der French Open war Balsam für seine Seele, doch Wimbledon ist eine andere Baustelle. Stich sieht in ihm zwar einen Titelanwärter, betont aber, dass Zverev seine Spielweise dem Belag anpassen müsse. „Er muss lernen, sein Spiel dem Belag anzupassen – nicht andersrum.“ Elf Wimbledon-Teilnahmen brachten ihm bisher nur mäßigen Erfolg, und das Halbfinale in Halle deutet darauf hin, dass die Rasen-Spezialisten ihm auf die Pelle rücken werden.

Besonders die Rivalität mit Spielern wie Taylor Fritz, die einen ähnlichen Spielstil pflegen, sei dabei entscheidend. Stich erklärt: „Beide spielen sehr ähnliches Tennis, deshalb sind es am Ende immer Nuancen. Du denkst zu sehr darüber nach, was macht mein Gegner jetzt, als dich auf dich selbst zu konzentrieren.“ Hier muss Zverev seine mentale Stärke beweisen, um endlich das lange ersehnte Wimbledon-Glück zu erleben. Ein Glücksgefühl, das er hätte sammeln sollen, als er den French Open gewann.

Die Rückkehr von Serena Williams wirft einen langen Schatten, doch Zverev hat die Chance, im Rampenlicht zu stehen und zu zeigen, dass er nicht nur auf Sand, sondern auch auf Rasen zu den besten Tennisspielern der Welt gehört. Er muss es jetzt beweisen.