Spanische boxerinnen und boxer kämpfen sich bis ins bronzemedaillen-finale vor!
Enttäuschung und Stolz liegen in Guiyang, China, nah beieinander: Laura Fuertes und Martín Molina haben bei der zweiten Etappe der World Boxing Cup Bronze erkämpft. Nach harten Kämpfen verpassten sie knapp den Einzug ins Finale – ein Ergebnis, das zeigt, dass der spanische Boxsport auf dem Vormarsch ist.

Ein knapp verpasstes finale in guiyang
Laura Fuertes, als erste spanische Boxerin überhaupt für die Olympischen Spiele in Paris 2024 qualifiziert, musste sich in einem umkämpftenHalbfinale der indischen Favoritin Minakshi Minakshi mit 5:0 geschlagen geben. Ebenso knapp war die Niederlage von Martín Molina gegen den jungen Kazachen Sanzhar Tashkenbay, der ebenfalls mit 5:0 die Oberhand behielt. Die Entscheidung war eng, die Leistung beider Athleten aber dennoch bemerkenswert.
Martín Molina kann auf eine beachtliche Leistung zurückblicken, denn er wiederholt sein Erfolgserlebnis aus dem April, als er bereits in Foz Do Iguaçu (Brasilien) Bronze gewann. Dort waren auch Emmanuel Reyes (Silber in -90 kg), Rafael Lozano Jr. (Silber in -55 kg) und Marta López del Árbol (Bronze in -48 kg) auf dem Podium platziert – ein deutliches Zeichen für die Stärke des spanischen Teams.
Das Turnier in Guiyang, an dem Athleten aus 44 Nationen teilnahmen und insgesamt rund 330 Boxerinnen und Boxer an den Start kamen, bietet einen spannenden Einblick in die Welt des internationalen Boxsports. Die scharfe Konkurrenz unterstreicht die harte Arbeit und das Engagement der spanischen Athleten, die trotz der knappen Niederlage im Halbfinale stolz auf ihre Leistungen sein können. Die jüngsten Erfolge zeigen, dass Spanien eine ernstzunehmende Kraft im internationalen Boxsport wird.
Die Moral ist hoch, der Blick nach vorne gerichtet: Mit dem Blick auf die Olympischen Spiele in Paris 2024 werden die spanischen Boxerinnen und Boxer ihre Trainingseinheiten intensivieren und sich weiter verbessern, um im nächsten Jahr eine noch bessere Leistung zu zeigen.
