Spanien's wunderkind: andrés amón stürmt in den profi-basketball!
Madrid bebt! Kaum ein Spieler hat in jüngster Zeit so für Aufsehen gesorgt wie Andrés Amón, der 18-jährige Shooting Guard, der vom Schulhof direkt in die spanische Profiliga gesprungen ist. Sein Aufstieg ist nicht nur eine persönliche Erfolgsgeschichte, sondern auch ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft des spanischen Basketballs.

Die schnelle entwicklung eines ausnahmetalents
Nur vor knapp einem Jahr noch spielte Andrés Amón, Sohn des ehemaligen ACB-Profis Abel Amón und Neffe des renommierten Sportjournalisten Rubén Amón, in der Schulauswahl des Colegio Virgen de Atocha. Dort wurde er von Charly Sainz de Aja, dem legendären Trainer, der einst Juan Carlos Navarro, Paul Gasol und Felipe Reyes zu Stars formte, gefördert. Doch seine Zeit dort war begrenzt. Am 25. Februar 2025 bestritt er sein letztes Schulspiel, bevor er am 21. Februar 2026 unter den Augen des Publikums im Magariños sein Debüt für Estudiantes in der Primera FEB gab – ein Sprung, der dem Basketballgeschehen in Spanien neue Impulse verleiht.
Bisher hat Amón in drei Spielen für die erste Mannschaft von Estudiantes durchschnittlich 2,3 Punkte und 3 Rebounds in 6,5 Minuten erzielt. Die Zahlen mögen auf den ersten Blick bescheiden erscheinen, doch seine Performances im Estudiantes B, der in der Tercera FEB spielt, sind schlichtweg atemberaubend. In seinen letzten beiden Spielen erzielte er 20,5 Punkte und holte 21,5 Rebounds, was ihm einen Wert von 37,5 Punkten einbrachte. Aber der wahre Beweis seiner Klasse kam im letzten Spiel gegen Baloncesto Alcalá, als er 19 Punkte, 26 Rebounds (darunter 16 defensive und 10 offensive), einen Assist und zwei Blocks für eine Wertung von 36 Punkten erzielte. Diese Performance ließ die Zuschauer im Magariños staunen.
Seine Vielseitigkeit ist bemerkenswert. Amón versteht es, auf dem Feld zu dominieren, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff. Seine Größe von 2,13 Metern ist dabei ein klarer Vorteil, aber seine Schnelligkeit und sein Spielverständnis machen ihn zu einem unberechenbaren Gegner.
Die Geschichte von Andrés Amón ist kein Zufall. Bereits in der Kategorie Alevín fiel er auf, als er im Colegio Virgen de Atocha mit Máximo García-Plata, einem ehemaligen Spieler von Estudiantes und Real Madrid, zusammenspielte. Nach einer kurzen Zeit beim Real Canoe kehrte er in seine Schulmannschaft zurück, wo er unter der Anleitung seines Vaters, der selbst ein erfahrener Basketballer ist, weiter wuchs. Er nahm sich die Zeit, sich zu entwickeln, ohne den Druck des schnellen Aufstiegs. Ein Ansatz, der sich nun auszahlt.
Seine Entscheidung, zunächst in der Jugendabteilung zu bleiben und sich zu verbessern, zahlte sich aus. Nachdem er in der zweiten Mannschaft an Erfahrung gesammelt hatte, ist er nun bereit, in der Primera FEB zu überzeugen. Die Erinnerungen an Carlos Jiménez, der einst ebenfalls vom Schulhof in die erste Mannschaft aufstieg, sind noch lebendig. Andrés Amón könnte der nächste Spieler sein, der diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte schreibt.
Die Saison 2025-2026 wird zeigen, ob der junge Spanier seine beeindruckende Form bestätigen kann. Aber eines ist klar: Andrés Amón ist mehr als nur ein vielversprechendes Talent. Er ist ein Hoffnungsträger für den spanischen Basketball und ein Beweis dafür, dass harte Arbeit und Geduld Früchte tragen.
