Spanien wehrt sich: fifa-ermittlungen nach fan-vorfall

Madrid – Die spanische Fußball-Föderation (RFEF) reagiert gelassen auf das von der FIFA eingeleitete Verfahren im Anschluss an die Ausschreitungen im Stadion RCDE Stadium in Cornellà während des letzten Länderspiels der Nationalmannschaft gegen Ägypten. Intern herrscht die Überzeugung, dass solche Verfahren im Zuge von Vorfällen dieser Art üblich seien und man keine Befürchtungen hinsichtlich möglicher Disziplinarmaßnahmen hegt.

Detaillierter bericht an die fifa

Detaillierter bericht an die fifa

In den kommenden Tagen wird die RFEF einen umfassenden Bericht an die FIFA übermitteln, der innerhalb der vorgegebenen Frist für Stellungnahmen eingereicht werden muss. Dieser Bericht soll sämtliche Details rund um das Spiel beinhalten, einschließlich der Dokumentation und Berichte, die im Anschluss an das Spiel angefordert wurden. Dazu gehören die Aufzeichnungen über die Veranstaltung, die Sicherheitsmaßnahmen der RFEF, die Ticketverwaltung, der Bericht des Sicherheitskoordinators des Clubs sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Kommunikation während des Spiels. Der Bericht wird die über Lautsprecher, Videoleinwände und soziale Medien verbreiteten Botschaften aus dem Bereich der Kommunikation detailliert dokumentieren. Ziel ist es, die unmittelbare Reaktion der Organisatoren auf die während der ersten Halbzeit des Freundschaftsspiels gegen Ägypten aufgetretenen Vorfälle zu veranschaulichen.

Die RFEF möchte damit nicht nur den korrekten Ablauf der Organisation im Umgang mit den Vorfällen nachweisen, sondern auch ihr Engagement für die Prinzipien und Richtlinien der FIFA im Kampf gegen Rassismus und jede Form von Gewalt im Fußball bekräftigen. Die FIFA erwartet von ihren Mitgliedern stets eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Diskriminierung und Gewalt. Es bleibt abzuwarten, ob der detaillierte Bericht der RFEF ausreichen wird, um die FIFA von einer weiteren Sanktion abzusehen. Die kommenden Tage werden entscheidend sein.