Spanien triumphiert in gistel: vos krönt sich zur zeitfahr-königin!
Ein strahlender Dienstag in Gistel: Spanien feiert gleich im ersten Rennen der Para-Rad-WM einen doppelten Erfolg. Manuela Vos zeigte eine überragende Vorstellung im Zeitfahren der Frauen (H1) und ließ ihre Konkurrentinnen alt aussehen, während Sergio Garrote im Herrenbereich (H2) einen weiteren Podestplatz sicherte.

Vos dominiert die zeitfahranlage
Die gebürtige Spanierin, bereits zweifache Weltmeisterin, präsentierte sich in herausragender Form und fuhr eine souveräne Vorstellung. Ihre Fahrt war von einer beeindruckenden Konstanz geprägt, was sich in einer deutlichen Führung gegenüber den anderen Teilnehmerinnen niederschlug. Vos sicherte Spanien damit den ersten Titel bei dieser Weltmeisterschaft und untermauerte ihren Status als eine der führenden Zeitfahrerinnen im Para-Radsport.
Sergio Garrote, der seit seinem Debüt im Jahr 2017 regelmäßig auf dem Podium steht, konnte sich ebenfalls auszeichnen. Der Katalane, der bei den Paralympics in Paris 2024 die Goldmedaille im Zeitfahren gewann und Vize-Weltmeister auf der Straße wurde, erreichte das Ziel 44 Sekunden hinter dem französischen Lokalmatador Florian Jouanny. Der Kampf zwischen diesen beiden Fahrern hat sich zu einem regelrechten Klassiker im Handbike-Rennen entwickelt, und die Fans dürfen am Donnerstag im Straßenrennen auf einen erneuten spannenden Duell hoffen.
Eva Moral, die bei den Paralympics in Tokio 2020 Bronze im Triathlon gewann und diesen Sport mit dem Para-Radfahren in der Kategorie H4 kombiniert, beendete das Rennen auf dem fünften Platz. Héctor Esturillo erreichte als 16. im Feld der Fahrer der Kategorie H3 das Ziel. Bei den Dreirädern belegten sowohl Antonio Ramón Primeto (T2) als auch Gonzalo García Abella (T1) den siebten Rang. Die Ergebnisse zeigen, dass das spanische Team insgesamt eine starke Leistung zeigte und auf weitere Erfolge in den kommenden Tagen hoffen darf. Der Fokus liegt nun auf dem Straßenrennen, wo erneut packende Duelle zu erwarten sind.
Die Leistung von Manuela Vos ist ein Beweis für jahrelange harte Arbeit und Disziplin. Ihre Dominanz im Zeitfahren unterstreicht nicht nur ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten, sondern auch die Qualität des spanischen Para-Radsportprogramms. Die kommenden Tage versprechen weitere spannende Rennen und emotionale Momente.
