Spanien segelt auf medaillenkurs: xammar und cardona dominieren!

Palma de Mallorca – Ein neuer Stern geht auf im spanischen Segelsport: Jordi Xammar und Marta Cardona haben sich endgültig als die dominierende Kraft im 470er-Mixed-Doppel etabliert. Nach Welt- und Europameisterschaften im vergangenen Jahr bestätigen sie ihre Klasse nun auch bei den aktuellen Regatten und katapultieren die spanische Mannschaft ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Junge talente fordern die etablierte spitze heraus

Junge talente fordern die etablierte spitze heraus

Während Xammar und Cardona weiterhin die Spitze angeben, drängen immer mehr junge Teams in den Windschatten. Silvia Mas und Tano de Maqua, ein relativ neues Team, das im Juni letzten Jahres zusammengefunden hat, sind ein Paradebeispiel dafür. Tano, der früher als Sparringspartner für Neus Ballester diente, holte Mas nach einem intensiven Gespräch mit dem Ziel, sein Potenzial voll auszuschöpfen. Mas erkannte sofort sein Talent und die gemeinsame Leidenschaft für den Sport.

“Wir teilen die gleichen Werte und eine ähnliche Herangehensweise an Wettkämpfe und das Leben”, erklärt Mas. “Seine Jugendlichkeit (21 Jahre) ist spürbar und gibt unserem Team einen zusätzlichen Schub.” Das Duo zeigte bereits bei der Weltmeisterschaft ein vielversprechendes Top-10-Ergebnis und wurde bei der letzten Europameisterschaft Fünfter. Der Abstand zu Xammar und Cardona verringert sich somit stetig.

Xammar lobt Mas’ außergewöhnliche Ausbildung: „Es gibt nur wenige Segler, die einen wirklich gleichberechtigt betrachten, und Silvia gehört definitiv dazu. Ich kenne kaum jemanden, der eine so hochwertige Ausbildung in der Segelschule seiner Familie erhalten hat.” Cardona ergänzt: “Ich schätze an Jordi, dass er nie aufgibt, bis zum letzten Moment kämpft.”

Die beiden Teams, Xammar/Cardona und Mas/de Maqua, repräsentieren eine neue Generation spanischer Segler, die mit großem Ehrgeiz an die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 herantreten. Xammar sieht darin eine positive Entwicklung: “Es ist großartig, wenn zwei Teams um die Medaillen kämpfen können. Das spornt uns alle an.”

Die Rivalität zwischen den Teams ist dennoch von gegenseitigem Respekt geprägt. De Maqua gibt offen zu: “Silvia und Jordi waren für mich schon immer Vorbilder. Ich bewundere ihre Professionalität und ihre Arbeitsweise. Und Marta war schon immer eine Klasse besser als ihre Altersgenossen.” Cardona ergänzt: “Wir möchten ihr Vermächtnis fortsetzen und die spanische Segelsporttradition auf höchstem Niveau halten.”

Die Suche nach der olympischen Qualifikationsregatta für Los Angeles 2027 wird zweifellos ein spannender Wettkampf zwischen diesen jungen Talenten und den etablierten Stars. Die Welt des Segelsports kann sich auf eine aufregende Zukunft mit Spanien an der Spitze freuen.