Spanien reist zum showdown – main-round-gruppe 4 weckt dunkle erinnerungen an nokia
Spanien muss durch die Hintertür ins Turnier. Oktober 2027, irgendwo in Europa – die Furia Roja trifft in der Main Round auf Finnland und Nordmazedonien, zwei Gegner, von denen der eine ihr schon jetzt wehtut.
Finnland wartet mit rach-index 9:2
Das letzte Duell ist nur Wochen her. In Nokia war das frischgebackene Europameister-Team noch munter, Spanien dagegen ratlos. Das erste Spiel endete 2:2, das zweite in einem Debakel: 2:9. Jesús Velasco sprach danach von „einem Lehrstück in Effizienz“, womit er die Finnen meinte – und seine eigene Defensive. Die Zahlen sind brutal: 11 Gegentore in 120 Minuten gegen denselben Gegner, der jetzt wieder vor der Tür steht.
Die Main Round entscheidet, wer die Elite Round erreicht. Die Gruppensieger, die vier besten Zweiten plus die Play-off-Gewinner unter den übrigen acht Teams buchen sich die Tickets für die letzte Quali-Etappe, aus der maximal sieben Startplätze für den noch gastlosen WM 2028 vergeben werden. Eine Art Champions-League-Play-off, nur ohne Netto-Torregel und mit noch mehr Eiszeit.

Die übrigen k.o.-zonen im überblick
Gruppe 1 bringt Armenien, Ungarn und Schweden zusammen – hier war der Topf-1-Favorit gesetzt, also ein klares Führungsansinnen. Gruppe 11 dagegen könnte zur Gruselkammer werden: Slowenien, Belgien, Norwegen – drei Teams mit identischem Punktepotenzial, Tore werden hier Gold wert sein. Und Gruppe 12? Tschechien, Aserbaidschan, Lettland. Klingt nach Randnotiz, doch wer die letzten Quali-Turniere verfolgte, weiß: Hier wird bis zum letzten Pass gezittert.
Die Auslosung hat Spanien in die Gruppe mit der höchsten Vendetta-Gefahr katapultiert. Finnland reist nicht einfach an, sondern mit dem Selbstvertrauen eines Europameisters und dem Wissen, dass die Iberer in Nokia schon einmal kollabiert sind. Wenn die Main-Round-Tore im Oktober 2027 aufgehen, steht fest: Entweder Spanien löst die offene Rechnung – oder die Quali wird zur zweiten Nokia-Panik.
