Spanien kämpft sich zum europameisterschaftstitel – knappe siege!
Ein überraschend hart umkämpfter Sieg in Griechenland! Die spanische Frauen-Handballnationalmannschaft hat ihren Weg zur Europameisterschaft im Dezember erfolgreich fortgesetzt, allerdings mit einem unerwartet zähen 24:22-Erfolg gegen Griechenland in Kozani. Das Ergebnis spiegelt die Mühen wider, die die 'Guerreras' aufwiesen, obwohl sie bereits als Gruppensiegerinnen für die EM qualifiziert waren.
Die griechische abwehr macht den spanierinnen das leben schwer
Was wie ein Selbstläufer wirkte – im Hin- und Rückspiel wurde Griechenland doch recht deutlich geschlagen – entwickelte sich zu einem echten Kampf. Spanien führte bereits mit 4:8 in der ersten Halbzeit, doch zahlreiche Fehler im Angriffsetappen ermöglichten es den Griechinnen, zurück ins Spiel zu kommen. Die Spanierinnen gerieten in Bedrängnis, was hauptsächlich auf die ungenauen Würfe zurückzuführen war. Ein Vier-Tore-Vorsprung schmolz fast vollständig dahin.
Nicole Morales, die Torhüterin, bewies in den entscheidenden Minuten ihre Klasse und sicherte Spanien den knappen Sieg. Es war ein Weckruf für das Team von Trainer Joaquín Rocamora.

Spielkonzepte sollen verfeinert werden
Am Sonntag steht das Spiel gegen Israel an. Hier geht es darum, die Spielzüge zu festigen, die Rocamora als Markenzeichen der Mannschaft etablieren möchte. Die Stabilität in der Defensive und die Effizienz im Angriff müssen weiter verbessert werden, um sich optimal auf die EM vorzubereiten. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass das Potenzial vorhanden ist, aber die Konzentration und Präzision müssen gesteigert werden.
Die Mannschaft scheint in der Lage zu sein, ihre Spielweise zu entwickeln und zu verfeinern, aber es braucht harte Arbeit und Entschlossenheit, um sich gegen starke europäische Gegner durchzusetzen. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die 'Guerreras' bereit sind, um den EM-Titel zu kämpfen.
