Spanien dominiert: neue gesichter prägen den weg zum em-titel 2026

Die spanische Handballnationalmannschaft der Frauen demonstriert eindrücklich ihre Ambitionen für die Europameisterschaft 2026. Nach dem sicheren Gruppensieg geht es nun gegen Griechenland und Israel, wobei der Fokus nicht auf dem Gegner, sondern auf der eigenen Weiterentwicklung liegt.

Rocamora: wir sind unser eigener maßstab

Trainer Joaquín Rocamora hat eine klare Philosophie: „Die Referenz sind wir selbst, nie die Gegner.“ Anstatt neue Taktiken einzuführen, will er die bereits etablierten Konzepte verfeinern und den Spielerinnen, die bisher weniger Einsatzzeit hatten, die Möglichkeit geben, sich zu beweisen. Die anstehenden Partien gegen Griechenland (Mittwoch, 14:45 Uhr in Kozani) und Israel (Sonntag, 18:00 Uhr in Bolaños de Calatrava) dienen somit als Spiegel, in dem sich das Team selbst betrachtet.

Die Verbesserung ist das Ziel. Rocamora betonte, dass ihm die kontinuierliche Weiterentwicklung des Teams in den ersten beiden Spielen gegen Österreich am meisten gefalle. Ein klarer Arbeitsplan wurde vorgegeben, den die Spielerinnen Schritt für Schritt verinnerlichten. Besonders die defensive Arbeit zeigte bereits deutliche Fortschritte, wobei die Absicherung der Außenpositionen und die Orientierung der zentralen Spielerinnen kontinuierlich verbessert wurden.

Neue talente und erfahrene kräfte

Neue talente und erfahrene kräfte

Die kommenden Spiele bieten die Chance, neue Spielerinnen in das Team zu integrieren. Carmen Arroyo feiert ihr Comeback im Nationalteam, während Aitana Santomé ihr Debüt geben wird. Rocamora ist überzeugt, dass Santomé, die auf verschiedenen Positionen in der ersten Reihe eingesetzt werden kann, eine wertvolle Bereicherung für die Defensive sein wird. Ihre Schnelligkeit und Beweglichkeit erlauben es ihr, auch in weiten Räumen effektiv zu verteidigen.

Auch das junge Talent Belén Rodríguez steht vor ihrem ersten offiziellen Einsatz im Nationalteam. Die 19-Jährige, die bereits Weltmeisterin und Vize-Europameisterin in ihren Jugendkategorien war, wird vor allem im Zentrum und auf links eingesetzt, um ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Rocamora bezeichnet sie als „Spielerin total“, die sowohl im Eins-gegen-Eins als auch in Zwei-gegen-Zwei-Situationen Vorteile generieren kann.

Mit dem Blick auf die erfolgreiche Zukunft der spanischen Handballnationalmannschaft der Frauen, wird das Team versuchen, die Qualifikationsphase für die EM 2026 mit einem weiteren Sieg abzuschließen. Die bisherigen Erfolge zeigen, dass Spanien auf dem richtigen Weg ist, um in Deutschland im Dezember 2026 eine dominante Rolle zu spielen.