Spanien bereit für weltmeisterschaft im ultralauf: ambitionierte auswahl reist nach ames!

Ames, Spanien – Am 20. September schlägt das Herz der Ultralauf-Szene in der Provinz A Coruña. Die IAU Weltmeisterschaft über 100 Kilometer findet dort statt, eingebettet in die malerische Landschaft, durch die zwei berühmte Jakobspfade führen. Spanien reist mit einer starken Auswahl an Athleten an, um den Vorjahreszweiten Platz zu verteidigen und seine Position in der Weltspitze zu festigen.

Ein erfahrendes männerteam mit klaren zielen

Die spanische Auswahl im Herrenbereich präsentiert sich mit einer Mischung aus erfahrenen Routiniers und aufstrebenden Talenten. Antonio Jesús Aguilar, der im vergangenen Jahr in Hyderabad mit einer persönlichen Bestzeit von 6:25:54 die Silbermedaille gewann, führt das Team an. Auch wenn ihm der Sieg bei der spanischen Meisterschaft im März entging, bleibt er ein Wettkampf-Magnet und eine feste Größe im spanischen Ultralauf.

Neben Aguilar zählen Félix Pont (persönliche Bestzeit von 6:33:52) und Carlos Gazapo, aktueller spanischer Meister und mit 6:21:05 der schnellste Läufer des Landes, zu den erfahrenen Kräften. Gazapos Erfolgsbilanz umfasst zudem eine Bronzemedaille bei den Junioren-Europameisterschaften über 10.000 Meter vor elf Jahren. Die beiden letztplatzierten der spanischen Meisterschaft, Marco Álvarez (6:41:40) und Jesús Rafael González (6:41:53), vervollständigen das Quintett und dürfen auf ihr Debüt im Nationaltrikot hoffen.TAG7

Gemma arenas – eine ausnahmeerscheinung im damenlauf

Gemma arenas – eine ausnahmeerscheinung im damenlauf

Im Damenbereich geht Spanien mit einer starken Truppe an die Startlinie, angeführt von Gemma Arenas, aktueller spanische Meisterin und mit einer neuen Bestzeit von 7:20:57 nicht nur eine nationale, sondern auch eine internationale Ausnahmesportlerin. Ihre sechs Medaillen bei Weltmeisterschaften, darunter eine individuelle Silbermedaille im Jahr 2022, sprechen für sich. Die Kombination aus Trailrunning und Straßenlauf macht sie zur unberechenbaren Athletin.

Auch María Romero zeigte bei der spanischen Meisterschaft eine beeindruckende Vorstellung mit einer Zeit von 7:23:31 und eröffnete somit neue Möglichkeiten für das spanische Team. Carmen María Pérez, die 2022 in Berlin-Bernau den 17. Platz belegte, und Estefanía Unzu, auch bekannt als Verdeliss, komplettieren das Quartett. Unzu stellte im vergangenen Jahr in Australien mit 7:47:46 die bis dato schnellste Zeit aufgestellt, bevor Arenas diesen Rekord brach.

Die Weltmeisterschaft in Ames verspricht ein spannendes Rennen zu werden, in dem Spanien seine Ambitionen im Ultralauf unter Beweis stellen will. Die Routinierten und die neuen Talente bilden zusammen ein starkes Team, das den internationalen Konkurrenz gewachsen ist. Die Augen sind auf Ames gerichtet – ein Wettkampf, der die Geschichte des spanischen Ultralaufs neu schreiben könnte.