Palou dominiert in gateway: historischer sieg auf schwieriger strecke!
Ein Triumph, der in die IndyCar-Geschichte eingehen wird: Álex Palou hat beim World Wide Technology Raceway von Gateway eine Poleposition gefahren, die schlichtweg atemberaubend war. Auf einer Strecke, die dem Spanier traditionell wenig hold war, pulverisierte er die Konkurrenz und zeigte eine schier unglaubliche Dominanz – ein Ereignis, das selbst ihn selbst überraschte.

Die poleposition, die alles verändert
Vier Polepositions in Folge! Eine Leistung, die es in der IndyCar-Serie so noch nie gab. Palou übertraf nicht nur die Erwartungen, sondern brach auch mit seiner eigenen Vergangenheit auf dieser anspruchsvollen Ovalstrecke. Seine Rundenzeiten von 174.965 und 173.745 mph waren schlichtweg überlegen. David Malukas, der schnellste Fahrer auf Ovals in der aktuellen Saison, musste sich mit einem Rückstand von über einer Meile pro Stunde geschlagen geben. Eine Distanz, die kaum in Worte zu fassen ist.
“Mein Auto ist heute wie auf Schienen gelaufen,” gestand Palou nach dem Qualifying, sichtlich überrascht von seiner eigenen Leistung. “Gateway ist für mich immer eine schwierige Strecke gewesen. Auch wenn wir am Morgen schon wussten, dass wir gut sind, haben wir nicht mit dieser Poleposition gerechnet.” Seine Worte spiegeln die Überraschung wider, die auch ihn von dieser außergewöhnlichen Vorstellung überkam.
Die schiere Überlegenheit lag nicht nur in den Rundenzeiten begründet, sondern auch in der Art und Weise, wie Palou diese erreichte. Seine zwei Qualifying-Runden demonstrierten eine Kontrolle und Präzision, die er auf einem kurzen Oval bisher noch nicht gezeigt hatte. Die anderen Fahrer des Ganassi-Teams und Meyer Shank Racing konnten diesem Tempo schlichtweg nicht standhalten.
Hinter Palou reihten sich seine Titelrivalen ein: David Malukas (Penske) und Kyle Kirkwood (Andretti). Félix Rosenqvist, der Indy 500-Sieger, zeigte ebenfalls eine starke Leistung, während Scott McLaughlin aufgrund einer schwachen zweiten Runde etwas zurückfiel. Pato O'Ward, der in der vorherigen Praxis am schnellsten war, konnte lediglich den neunten Platz belegen – eine Enttäuschung für den McLaren-Piloten.
Will Power hingegen hat weiterhin Mühe, sein Andretti-Auto optimal einzustellen und startet von einem enttäuschenden 21. Platz aus. Ein Lichtblick war hingegen Mick Schumacher, der, wie bereits in Detroit, mit einer starken Qualifying-Leistung auf einem Oval überraschte und sich auf den 18. Platz vorkämpfte.
Die Rennen im GP von St. Louis werden ein ungewöhnliches Zeitfenster für die spanischen Zuschauer bieten – die Startflagge fällt in der Nacht zum Montag. Ob das Wetter, insbesondere Regen, die Pläne durchkreuzt, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Mit Álex Palou hat die IndyCar-Serie einen neuen Star am Oval geboren.
