Spanien auf podestkurs: barceló und cantero im wm-duell!
Quiberon, Frankreich – Dramatik und Windstille prägten den heutigen Tag bei der Weltmeisterschaft im 49er FX. Paula Barceló und María Cantero aus Spanien katapultierten sich mit einer beeindruckenden Vorstellung auf den zweiten Platz, während Joan Cardona und Nicole van der Velden im Nacra 17 weiter um die Top-10 kämpfen.
Ein tag der revanche für barceló und cantero
Nach einem schwierigen Freitag präsentierten sich Barceló und Cantero heute in Höchstform. Mit zwei dritten und einem vierten Platz im Gold-Fleet, in dem die 25 besten Teams der Welt vertreten sind, zeigten sie eine beeindruckende Konstanz. Der Aufstieg um neun Positionen ist der verdiente Lohn für ihre harte Arbeit und ihr taktisches Geschick. Nur die französischen Seglerinnen Manon Peyre und Amélie Riou sind derzeit knapp vor ihnen platziert, während die Belgierinnen Isaura Maenhaut und Anouk Geurts mit acht Punkten Rückstand auf den Bronzerang liegen.
“Es war ein tückischer Tag mit wenig Wind”, so Paula Barceló nach dem Rennen. “Wir haben aber von Anfang an auf gute Starts und konstanten Druck gesetzt – das war heute entscheidend.” Ihre Crewkollegin María Cantero ergänzte: “Die Flotte ist extrem eng belegt, da ist jeder Fehler teuer. Wir versuchen, unser Bestes zu geben und jeden Wind auszunutzen.” Patricia Suárez und Melania Henke hingegen kämpfen weiter um den Sprung in die Top 10, während Alicia Fras und Elena Barrio auf dem 21. Platz liegen, nachdem eine Wertung durch die Regel des Disabled Grade (RDG) korrigiert wurde.

Cardona und van der velden im aufwind im nacra 17
Auch im Nacra 17 gab es positive Nachrichten für das spanische Team. Joan Cardona und Nicole van der Velden verbesserten sich um eine Position und liegen nun auf dem 13. Platz. Ein sechster und ein neunter Platz zeugen von ihrer fortschreitenden Entwicklung in dieser technisch anspruchsvollen Klasse. Die jungen Talente Dani und Nora García de la Casa, die im Rahmen des Programms 2032 der RFEV gefördert werden, belegen weiterhin den 24. Rang.

Marsans als beste spanische 49er-crew
Im 49er-Rennen dominierten die Katalanen Pol und Álex Marsans, ebenfalls Teil des Programms 2032, das Feld der spanischen Teams. Mit einem respektablen Ergebnis von 10-2-27 sicherten sie sich den 34. Platz und sind damit die besten spanischen Segler in dieser Klasse. Ihre Brüder Martín und Jaime Wizner liegen fünf Positionen dahinter. “Unser Ziel war es, in die Top 25 zu kommen, das haben wir zwar verfehlt, aber wir sind zufrieden mit unserer Leistung”, so Álex Marsans. Der Kampf um die Weltmeisterschaft ist noch lange nicht entschieden – die Finalrennen am Samstag werden zeigen, wer sich den Titel sichern kann.
