Spalletti jagt das monster: juve will lewandowski und kolo statt vlahovic
Luciano Spalletti hat die Scheckliste gezückt – und zwei seiner vier Stürzer bereits abgehakt. Wer jetzt noch im Juventus-Trikot aufläuft, muss sich warm anziehen: Der Trainer fordert einen «Killer, der das Leder mit Vorschlaghammer aus der Luft reißt». Für diese Rolle sind nur zwei Namen heiß genug: Robert Lewandowski und Randal Kolo Muani.
Warum vlahovic, david und openda plötzlich kandidaten für die tribüne sind
Seit fünf Monaten sucht Spalletti seinen «centrovanti perfetto». Dusan Vlahovic schwankt zwischen Muskelpech und Formtief, Arkadiusz Milik ist ein Luxus-Joker, Jonathan David und Loïs Openda aber wurden nach Kurz-Probefahrten direkt aufs Abstellgleis geschoben. «David hat ein Gesicht von einem netten Nachbarn – aber im Sechzehner brauchst du einen, der dir die Maske zerreißt», zitiert der Coach aus dem internen Lehrfilm. Openda wiederum «läuft 30 Meter, weicht dann aber jedem Zweikampf aus. So gewinnst du keine Scudetto, sondern Sprintwettbewerbe».
Die Lösung: ein Zwei-Front-Angriff auf dem Transfermarkt. Lewandowski, 36, liefert in LaLiga weiterhin 11 Tore bei 54 Schüssen, gewinnt fast die Hälfte seiner Luftduelle und bringt 32 Trophäen Erfahrung im Gepäck. Kolo Muani, 26, verkörpert das Tempo-Modell: 8 Treffer in Serie A bei nur 14 Torschüssen, dazu 72 % Passquote – perfekt für Spallettis «vertical tiki-taka».

Die kostenexplosion und die geheimklausel
Juventus-CFO Giuntoli rechnet intern mit 40 Millionen Euro Ablöse für Kolo plus 15 Mio Jahresgehalt – ein Schnäppchen gegenüber Lewandowskis 50 Mio Euro Transferklausel plus Bonus. Die Pièce de résistance: Barça will Lewa nur ziehen lassen, wenn der Pole auf 20 Mio Gehalt verzichtet – ein Poker, bei dem Wojciech Szczesny längst als Überzeugungsarbeiter fungiert. «Robert und ich kennen uns seit der Grundschule», scherzt der Torwart. «Ich habe ihm schon WhatsApp-Photos vom neuen Juve-Fitness-Zentrum geschickt – mit Extra-Sauna für Knie von 30-Jährigen.»
Spalletti selbst schaltet inzwischen auf Dauerdrohung: «Wenn wir im Mai noch dieselben neun Stürmer haben, fahre ich mit der U23 nach Sardinien. Ich brauche jemanden, der in der 93. Minute noch mit dem Kopf durch die Wand rennt – und zwar nicht zur Kantine, sondern zum Tor.»
Entscheidung bis Mitte April? Die Buchmacher sehen Lewandowski bei 1,70, Kolo bei 2,20. Für Juve-Fans heißt es: entweder die Polnische Kampfsau oder der französische Blitz – beides besser als ein Sommer mit «braven Jungs» im Strafraum.
