Solider olympia-start für das deb-team: grubauer hält die nerven, draisaitl lobt tiffels

Erster sieg für deutschland bei den olympischen spielen

Mailand – Nach einem erfolgreichen Olympia-Auftakt zeigte sich Eishockey-Bundestrainer Harry Kreis zufrieden mit der Leistung seines Teams gegen Dänemark. Das Spiel endete mit einem 3:1-Sieg für Deutschland, trotz einer negativen Schussbilanz von 26:38. Kreis betonte, dass die Mannschaft sich für das erste Spiel auf dem kleinen Eis hervorragend präsentiert habe.

Grubauer als matchwinner

Grubauer als matchwinner

Besonderes Lob erhielt Torhüter Philipp Grubauer, der mit 37 gehaltenen Schüssen maßgeblich zum Sieg beitrug. Tim Stützle lobte Grubauers außergewöhnliche Leistung und sein Selbstvertrauen, das er bereits aus der NHL mitbringe. Auch Nico Sturm bestätigte, dass Grubauer immer dann zur Stelle war, wenn das Team einen Save benötigte.

Draisaitl über die physis der dänen

Draisaitl über die physis der dänen

Die sehr physische Spielweise der Dänen stellte für Leon Draisaitl kein Problem dar. „Nee, ich war gar nicht genervt. Das ist sogar meine Art und Weise, ins Spiel zu kommen. Das mache ich immer so, um das Beste aus mir rauszuholen“, erklärte der Torschütze zum 1:0. Draisaitl und sein Sturmpartner Freddy Tiffels spielten bereits in ihrer Jugend zusammen, was sich auch im Spiel bemerkbar machte.

Emotionale verbindung zu tiffels

Emotionale verbindung zu tiffels

„Einfach cool, dass Freddy und ich das zusammen gemacht haben. Das ist schon sehr speziell“, sagte Draisaitl über seinen Führungstreffer, der von Tiffels vorbereitet wurde. Die beiden Kölner spielten im Nachwuchs beim KEC und später in Mannheim zusammen. „Wir haben sogar auf der Straße in Köln schon zusammengespielt als kleine Kids. Natürlich war das Tor dann irgendwie emotional, gar keine Frage.“

Verbesserungspotenzial im deutschen spiel

Verbesserungspotenzial im deutschen spiel

Trotz des Sieges sahen die Spieler und Beobachter Verbesserungspotenzial. Tim Stützle bemerkte, dass das Team Chancen kreierte, wenn es das Spiel einfach hielt, aber unnötige Turnover verursachte, wenn es zu kompliziert wurde. Harry Kreis ergänzte, dass es in der defensiven Zone manchmal besser sei, die Scheibe an der Bande zu halten.

Ausblick auf das spiel gegen lettland

Ausblick auf das spiel gegen lettland

Nico Sturm sah weitere Ansatzpunkte zur Verbesserung, insbesondere in der Chemie zwischen den Reihen und im Aufbauspiel. Das nächste Spiel gegen Lettland steht bereits am Samstag um 12:10 Uhr an. Am Freitag haben die Spieler frei, es ist kein Training geplant. Das DEB-Team will sich für dieses wichtige Spiel optimal vorbereiten.

Spielinfo

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MannschaftErgebnis
Deutschland3
Dänemark1