Solidarität für uc3m leganés: bürgermeister kritisiert sperre im volleyball

Leganés’ bürgermeister unterstützt volleyball-team nach sperre

Die Superliga Femenina 2 steht im Zeichen der Kontroverse: Während auf den Revisionsausschuss-Beschluss im Fall des Spiels zwischen Aceites Abril Voleyourense und UC3M Leganés gewartet wird, hat sich der Bürgermeister von Leganés, Miguel Ángel Recuenco, öffentlich für sein Stadttteam ausgesprochen. Er bezeichnet die Entscheidung des Wettbewerbsausschusses des spanischen Volleyballverbandes als "zutiefst ungerecht".

Die erklärung des bürgermeisters

Die erklärung des bürgermeisters

In einem offenen Brief betont Recuenco, dass die Verhängung von vier Minuspunkten gegen UC3M Leganés unverständlich sei. Er argumentiert, dass die Entscheidung, aufgrund widriger Wetterbedingungen nicht anzutreten, ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein und gesundem Menschenverstand war. Die Sicherheit der Spielerinnen, des Trainerteams und des Begleitpersonals habe oberste Priorität, und diese sei durch die Wetterlage gefährdet gewesen.

Sicherheit geht vor wettbewerb

Sicherheit geht vor wettbewerb

„Kein Ergebnis, kein Kalender und keine Regelung stehen über der körperlichen Integrität“, so Recuenco. Er kritisiert, dass die Bestrafung ein falsches Signal an die Gesellschaft sende. Der Sport sollte Werte wie Fairness, Respekt und Empathie vorleben und nicht diejenigen bestrafen, die Leben und Sicherheit über den Wettbewerb stellen. Regeln seien dazu da, den Wettbewerb zu ordnen, nicht aber, Verantwortung zu ahnden.

Kritik am verhalten von aceites abril ourense

Der Bürgermeister äußerte zudem sein Missfallen über das Verhalten des gegnerischen Vereins, Aceites Abril Ourense, der anstatt eines Dialogs eine formelle Beschwerde eingereicht habe. Recuenco kritisiert, dass das Anstreben eines Sieges "auf dem Schreibtisch" moralisch verwerflich sei und wahre Sportlichkeit darin bestehe, auch in schwierigen Situationen Prinzipien und Werte zu vertreten.

Mediale resonanz und kritik an der sperre

Die Entscheidung des Wettbewerbsausschusses hat in spanischen Sportmedien für Aufsehen gesorgt. Die Zeitung MARCA titelte „Eine schändliche Strafe“, während AS schrieb: „Sie werden nicht wegen des Sturms bestraft, sondern wegen… nichts!“ Die mediale Aufmerksamkeit unterstreicht die Brisanz der Situation und die breite Kritik an der Sperre.

Unterstützung und solidarität für das team von leganés

Die Stadtverwaltung von Leganés bekräftigt ihr Stolz auf das Volleyball-Team und verspricht, sich weiterhin für eine Sportumgebung einzusetzen, in der Sicherheit, Respekt und Werte immer Vorrang vor der Tabellenposition haben. Recuenco schloss mit einer Botschaft der Unterstützung und des Zuspruchs für das Team und die gesamte Stadt Leganés.

Zusammenfassung der kritikpunkte

  • Die Entscheidung des Wettbewerbsausschusses wird als ungerecht empfunden.
  • Die Sicherheit der Athleten sollte oberste Priorität haben.
  • Das Verhalten von Aceites Abril Ourense wird kritisiert.
  • Die mediale Resonanz ist überwiegend negativ.