Skyliners überraschen: rückkehr ins europäische basketball-elympiade!
Frankfurt – Ein Schock für die BBL, eine Sensation für die Skyliners: Nach einem turbulenten Jahr, das von Abstieg und Wiederaufstieg geprägt war, kehren die Frankfurter Basketballer nach acht Jahren in den europäischen Wettbewerb zurück. Der EuroCup lockt – und das mit einer Drei-Jahres-Lizenz!
Von der krise zum europäischen traum
Die Skyliners, einst gefürchtet in der Easycredit BBL und Krönung des FIBA Europe Cup vor zehn Jahren, hatten in den letzten Jahren schwere Zeiten. Der Abstieg 2023 in die zweite Liga war ein bitterer Schlag, doch der direkte Wiederaufstieg ließ aufstahnen. Doch die enttäuschende 15. Tabellenplatz in der vergangenen Saison zeigte, dass noch viel Arbeit nötig ist. Aber nun scheint sich das Blatt zu wenden: Die Rückkehr in den EuroCup kommt zu einem überraschend günstigen Zeitpunkt.
Trainer Gordon Herbert (73), der die Skyliners in der Saison 2018/19 bereits im EuroCup betreute und später die deutsche Nationalmannschaft zur Weltmeistertitel führte, wird sicherlich die Augen verdrehen und sich insgeheim freuen. „Der neu gestaltete BKT EuroCup ist hoch attraktiv und garantiert internationale Topspiele“, jubelt Skyliners-Boss Dr. Gunnar Wöbke (59) und betont das Vertrauen, das die Euroleague in den Frankfurter Standort setzt.

Mehr als nur ein platz in der tabelle
Der Einstieg der Frankfurter ist der Erweiterung des EuroCup von 20 auf 32 Teams zu verdanken. Dafür erhält die BBL einen vierten Startplatz. Neben den Skyliners vertreten bereits Ratiopharm Ulm, die Niners Chemnitz und die Veolia Towers Hamburg den deutschen Basketball in Europa. Die Rostock Seawolves hatten ebenfalls Interesse signalisiert – nun müssen sie die Segel streichen.
Doch es geht um mehr als nur um einen Platz in der Tabelle. Die EuroCup-Verantwortlichen legen Wert auf finanzielle Stabilität (Mindestetat von 5 Millionen Euro), eine angemessene Hallenkapazität (5.000 Plätze) und eine gute Anbindung an den Flughafen. Und hier punkten die Skyliners: Der Bau der neuen Multifunktionsarena am Deutsche Bank Park eröffnet dem Verein ungeahnte Perspektiven. „Maßgeblich für das Angebot, als auch unsere Entscheidung, teilzunehmen, sind der Bau der neuen Multifunktionsarena am Deutsche Bank Park und die sich daraus ergebenden neuen Perspektiven“, so Wöbke.
Die positiven Reaktionen der Stadt, der Partner und der sportlichen Verantwortlichen im Klub haben den Ausschlag gegeben. Die Skyliners greifen zu – und werfen damit einen mutigen Blick nach vorn. Ob die sportliche Leistung mithalten kann, ist abzuwarten. Doch eines ist klar: Die Rückkehr nach Europa ist ein Zeichen des Aufbruchs und ein Hoffnungsschimmer für die Frankfurter Basketball-Fans. Die neue Arena und der internationale Wettbewerb könnten der entscheidende Impuls für eine nachhaltige Entwicklung des Vereins sein. Die nächste Saison verspricht jedenfalls Spannung pur.
