Skyliners feuern sich mit dreierregen zurück in play-in-rennen – löwen vor dem absturz

Die BBL schlägt zurück: Frankfurt ballert sich mit 97:74 gegen Rostock ins Play-in-Ticket, Braunschweig taumelt nach dem 73:94 gegen Alba in den Keller und Heidelberg wirft Ulm mit 93:90 aus dem Sattel. Drei Spiele, drei Signale – die Saison spielt verrückt.

Ryan hawkins lässt rostock erfrieren

Neun von 13 Dreiern in der ersten Halbzeit, 6/8 allein von Ryan Hawkins – die Skyline leuchtet wieder. Die Gastgeber starten mit einer 18:4-Run, Till Pape (16 Punkte) und Isaiah Swope (18 Punkte, 7 Assists) legen nach, Neuzugang Tyger Campbell schlägt sich nahtlos ein. Rostock findet erst nach dem Seitenwechsel etwas Rhythmus, doch die 23-Punkte-Lücke bleibt. Seawolves rutschen damit auf 12-12, Frankfurt schielt bei 11-15 wieder nach vorn.

Braunschweig verliert den faden – und vielleicht die klasse

Braunschweig verliert den faden – und vielleicht die klasse

Die Löwen brauchten einen Sieg zum Atmen, bekamen eine Klatsche. Fast sieben Minuten ohne Field Goal zwischen dem dritten und vierten Viertel, dazu 16 Ballverluste – das reicht nicht gegen eine Alba, die selbst lange müde wirkte. Malte Delow donnert den Ball zweimal über David N’Guessan (17 Punkte, 10 Rebounds), Justin Bean sichert den Berlinern die zweiten Chancen. Am Ende 21 Punkte Unterschied, Tabellenplatz 17, drei Siege Rückstand aufs rettende Ufer. Die Ampel steht auf Rot.

Heidelberg rettet sich in letzter sekunde – und ulm kassiert die quittung

Heidelberg rettet sich in letzter sekunde – und ulm kassiert die quittung

30 Sekunden vor Schluss führt Heidelberg noch mit 7, doch zwei Backcourt-Steals von Ulm lassen das Telekom-Sportzentrum erbeben. Mark Smith vergibt zwei Lay-ups – einer kullert zum Greifen nah am Ring, fällt dann doch raus. Chris Ledlum trifft die Dreier nicht, D.J. Horne verwandelt seine Freiwürfe eiskalt. Academics springen auf 7-19, bleiben aber drei Siege hinter dem Relegationsplatz. Ulm verspielt indes wertvollen Puffer im Kampf um die Playoffs.

Tabellenbild: hamburg und jena liefern sich kopf-an-kopf-rennen

Tabellenbild: hamburg und jena liefern sich kopf-an-kopf-rennen

Science City Jena siegt 84:82 in Hamburg und klettert auf Platz acht, die Towers rutschen auf Rang zehn. Bonn verliert mit 79:81 gegen Ludwigsburg, MBC besiegt Vechta 90:82 und Chemnitz schlägt Oldenburg 95:85. Bamminger Bamberg fegt Trier mit 98:79 beiseite, München kassiert die zweite Niederlage am Wochenende – 81:96 in Hamburg.

Die BBL ist keine Liga, sie ist ein Zirkus: Gestern noch Abstiegskandidat, morgen Playoff-Hoffnung. Frankfurt lebt, Braunschweig schwebt – und für Ulm wird’s eng. Der 26. Spieltag lügt nicht: Wer nicht trifft, fliegt.