Sinner-rückschläge zu saisonbeginn: rusedski sieht keine gefahr für grand slams
Sinner-rückschläge zu saisonbeginn: rusedski sieht keine gefahr für grand slams
Jannik Sinner hat ins Tennisjahr 2026 etwas holprig gestartet. Nach der Halbfinalniederlage gegenNovak Djokovic bei den Australian Open folgte das überraschende Aus im Viertelfinale des ATP-Turniers in Doha gegen Jakub Mensik. Ist dies ein Zeichen einer beginnenden Formkrise? Der ehemalige Tennisprofi Greg Rusedski ist da deutlich entspannter.
Australian open: djokovic stoppt sinner
Das Halbfinale der Australian Open zwischen Sinner und Djokovic war ein packendes Duell. Während Sinner in den meisten statistischen Kategorien die Oberhand hatte, konnte Djokovic letztendlich den entscheidenden Punkt für sich verbuchen. Rusedski lobte Djokovics Leistung in seinem Podcast „Off Court Cuts“: „Novak zeigte eine unglaubliche Leistung. Sinner gewann in jeder Kategorie, außer beim letzten Punkt.“ Vor dem Finale standen Sinner undCarlos Alcaraz in den vergangenen drei Grand-Slam-Finals gegeneinander.

Überraschung in doha: mensik schlägt sinner
Noch überraschender war das Viertelfinalaus von Sinner in Doha gegen den jungen Tschechen Jakub Mensik. Dieses Ergebnis wirft Fragen nach Sinners aktueller Form auf. Allerdings sieht Rusedski die Situation gelassen. Er hält die beiden Niederlagen für eine „kleine Unregelmäßigkeit“ und ist überzeugt, dass Sinner bei den Grand Slams weiterhin zu den Top-Favoriten zählen wird.
Rusedski: keine formkrise, sondern unregelmäßigkeit
„Ich mache mir keine Sorgen um Sinner bei den Grand Slams“, betonte der Brite. Er sieht die Entwicklung im Tennis insgesamt so, dass die Konkurrenz näher an die Topspieler heranrückt. „Die Verfolger kommen langsam näher. Sie beginnen, ihr Spiel zu verbessern, und genau das wollen wir sehen“, so Rusedski. Dennoch glaubt er nicht, dass Sinner aktuell an Form oder Selbstvertrauen verloren hat.
Die wachsende konkurrenz im tennis
Rusedski beobachtet, dass die jungen Spieler immer stärker werden und den etablierten Stars näher rücken. Dies führt zu einer größeren Vielfalt im Tennis und spannenderen Matches. Er betont jedoch, dass er weiterhin großes Vertrauen in Sinner hat und ihn als einen der Hauptanwärter auf Grand-Slam-Titel sieht. „Wir sehen mehr Vielfalt in seinem Spiel, und wir müssen den Rest der Tour respektieren.“
Weitere interessante nachrichten aus der tenniswelt
- Sechste Pleite in Folge: Altmaier kassiert nächsten Rückschlag
- Mit Edelfan Federer auf der Tribüne: Wawrinka erreicht Achtelfinale
- Sinner meldet sich in Katar mit „kleinen Änderungen“ zurück
- Australian Open: Messi-Ronaldo-Vergleich – Nadal stärkt Djokovic den Rücken
Die Tenniswelt bleibt spannend und wir können gespannt sein, wie sich Jannik Sinner im Laufe der Saison entwickeln wird. Greg Rusedski ist jedenfalls optimistisch und erwartet von ihm weiterhin starke Leistungen, insbesondere bei den wichtigsten Turnieren des Jahres.
