Sinner stürmt an die weltspitze – alcaraz alarmiert!

Monte Carlo – Jannik Sinner hat Carlos Alcaraz im Finale des ATP-Masters mit beeindruckender Dominanz geschlagen und damit nicht nur seinen größten Karrieretriumph gefeiert, sondern auch die Tenniswelt vor einer neuen Macht gewarnt. Der Italiener präsentiert sich in herausragender Form und katapultiert sich an die Spitze der Weltrangliste.

Alcaraz: sinner ist eine „echte gefahr“

Nach seiner deutlichen Niederlage gegen Sinner zeigte sich der French-Open-Champion sichtlich beeindruckt – und besorgt. „Ich glaube, er erreicht auf Sand ein Niveau, das für alle wirklich gefährlich werden wird“, erklärte Alcaraz. Die Worte des Spaniers unterstreichen die außergewöhnliche Leistung Sinners, der nun eine bemerkenswerte Serie von 17 gewonnenen Matches in Folge vorweisen kann. Damit reiht sich der Südtiroler in eine illustre Riege ein: Novak Djokovic und Rafael Nadal waren die einzigen Spieler, die zuvor vier Masters-Titel in Serie gewinnen konnten.

Für Sinner war es der 27. Titel seiner Karriere, der zweite auf Sand nach Umag 2022. Die Tatsache, dass er auf dem traditionsreichen Belag nun auch bei einem Turnier der 1000er-Kategorie triumphierte, nannte er „sehr glücklich“. Am Montag wird er Alcaraz als Nummer eins der Welt ablösen – ein historischer Moment für den italienischen Tennis.

Madrid möglicherweise abgesagt: fokus auf paris

Madrid möglicherweise abgesagt: fokus auf paris

Obwohl die Sandplatzsaison noch nicht abgeschlossen ist, deutet vieles darauf hin, dass Sinner das Masters in Madrid (21. April bis 3. Mai) möglicherweise auslassen wird. Er hatte das Turnier im Vorjahr aufgrund einer Dopingsperre verpasst und hat somit keine Punkte zu verteidigen. Sein erklärtes Ziel sind die French Open (ab 24. Mai), wo er im vergangenen Jahr in einem dramatischen Finale gegen Alcaraz drei Matchbälle liegen ließ. Die Revanche könnte folgen.

Alcaraz hingegen haderte mit seinem eigenen Spiel, das unter den starken Windbedingungen litt. „In den wichtigen Momenten, bei den entscheidenden Punkten, habe ich nicht gut gespielt“, gestand der Spanier. Dennoch zollte er Sinner seinen Respekt: „Es ist beeindruckend, was Du gerade auf die Beine stellst.“ Er plant, die Sandplatzsaison trotz seiner körperlichen Bedenken zu bestreiten – eine Erfahrung, die ihm im Vorjahr in Madrid schmerzhaftes Aussetzen kostete. Zunächst trifft er in Barcelona auf ein Turnier der 500er-Kategorie, bevor die Reise nach Madrid ansteht. Die Konkurrenz sollte sich warm anziehen, denn Sinner hat bewiesen: Auf Sand ist er unaufhaltsam.