Sinner kämpft sich gegen kecmanovic durch – wimbledon 2026 live!

Wimbledon, 29. Juni 2026 – Jannik Sinner hat sich heute einen hart erkämpften Sieg gegen den Serben Miomir Kecmanovic gesichert. Das Match, das sich über fünf Sätze erstreckte, offenbarte Sinner zwar nicht in Topform, doch seine Widerstandsfähigkeit und sein Wille zum Sieg waren unverkennbar.

Ein holpriger start für den top-favoriten

Schon zu Beginn des Matches deutete alles darauf hin, dass Sinner nicht seinen besten Tennis spielte. Kecmanovic nutzte dies geschickt aus und sicherte sich den ersten Satz mit 6:4. Es war ein Weckruf für den Südtiroler, der sich im zweiten Satz deutlich steigerte und mit 6:3 zurückschlug.

Der dritte Satz entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Krimi. Beide Spieler kämpften um jeden Punkt, und es kam zu einem Tie-Break. Dort behielt Kecmanovic die Oberhand und gewann mit 7:6 (7:6).

Doch Sinner gab nicht auf. Er kämpfte sich zurück, gewann den vierten Satz klar mit 6:2 und setzte sich im entscheidenden fünften Satz mit 6:4 durch. „Am Anfang habe ich sicher nicht mein bestes Tennis gespielt. Es war auch mein erstes Match auf Rasen. Von daher bin ich sehr glücklich, gewonnen zu haben“, kommentierte Sinner das Spiel.

Überraschung und enttäuschung beim auftakt

Überraschung und enttäuschung beim auftakt

Neben Sinners holprigem Start gab es weitere Überraschungen am ersten Turniertag. Die Französin Maya Chwalinska, Finalistin der French Open, musste sich überraschend in der ersten Runde gegen die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew geschlagen geben. Ein Sprung über den Knöchel beim Matchball verhinderte die Fortsetzung des Matches.

Auch für die Britin Emma Raducanu endete Wimbledon vorzeitig. Ein Ermüdungsbruch im rechten Unterschenkel zwang sie, ihre Teilnahme kurzfristig abzubrechen. Ein herber Schlag für die Hoffnungen der britischen Fans.

Rafael Jodar hingegen präsentierte sich in beeindruckender Form und fertigte den Briten Felix Gill mit 6:3, 6:3, 7:5 ab. Der junge Spanier scheint bereit für den großen Durchbruch zu sein.

Die deutschen hoffnungen

Die deutschen hoffnungen

Tatjana Maria sorgte für einen weiteren Erfolg für Deutschland, indem sie Yulia Putintseva in zwei Sätzen besiegte. Ihre unorthodoxen Spielweise und die unterschnittenen Bälle führten die Kasachin zur Verzweiflung. Jan-Lennard Struff und Tamara Korpatsch sind ebenfalls erfolgreich in die Turnier gehen.

Die Wimbledon 2026 versprechen spannende Matches und unerwartete Wendungen. Ob Jannik Sinner seine Form finden und den Titel holen kann, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Der Kampf um den Wimbledon-Pokal hat begonnen!